Über die Oberlausitz bis ins Böhmische radeln

Blick auf Oppach Foto: Till Scholtz-Knobloch; Bearbeitung KI
Region. Zum Tag der Oberlausitz bietet der ADFC Görlitz am Sonntag, dem 23. August, eine geführte Radtour an.
Start ist um 10.00 Uhr am Bahnhof Löbau, der Stadt wo der historische Sechsstädtebund seine Konvente abhielt. Es geht zunächst südlich über Ebersdorf nach Dürrhennersdorf. Dort folgt die Tour der ehemaligen Schmalspur-Eisenbahn über Beiersdorf nach Oppach. Anschließend erfolgt ein Abstecher ins Böhmische, denn der tschechische Schluckenauer Zipfel wird durchfahren und die Ruinen des abgerissenen Dorfes Fugau besucht.
Entlang der Spree geht es durch Taubenhain mit seinen vielen Sonnenuhren und nach Sohland, wo ausgiebig gerastet werden soll.
Der Rückweg führt durch die kleine Stadt Schirgiswalde, die gut zwei Jahrhunderte eine böhmische Exklave in der Oberlausitz war, später sogar für 36 Jahre keine gesicherte Staatszugehörigkeit besaß.
Noch mehr Geschichte gibt es wenn die Burgruine Körse in Sichtweise kommt, die 1352 durch den Sechsstädtebund zerstört wurde.
Über den Radweg der alten Eisenbahntrasse Cunewalde-Löbau wird der Start- und Endpunkt, der Bahnhof Löbau erreicht. Die Tour ist recht hügelig und führt teilweise über Wald- und Sandwege und ist daher nicht für Rennräder geeignet. Die vom Tourenleiter Hartmut Nicht als recht schwer (Stufe 4 von 5) eingeschätzte Tour ist etwa 60 Kilometer lang. Weitere Informationen unter www.adfc-goerlitz.de.