Vogelkreuzung: Abriss soll im September beginnen

Die Stadt Bautzen benötigt das Areal für die Errichtung eines Kreisverkehrs.
Bautzen. Die Stadt Bautzen hat das erste Los für den Abbruch des Hauses „An der Friedensbrücke 2“ ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um den Aufbau der Baustelleneinrichtung und das Stellen eines Gerüstes, die ab dem 14. September erfolgen sollen.
Der Rückbau ist demnach für die 45./46. Kalenderwoche, also für ab Anfang November, vorgesehen. In der Zwischenzeit muss der Abriss des Gebäudes erfolgen, wobei dies auch immer vom Verlauf und Ergebnis der jeweiligen Ausschreibungen abhängt. Die Stadt Bautzen benötigt das derzeit mit dem Haus „An der Friedensbrücke 2“ bebaute Areal für die Errichtung eines Kreisverkehrs, der die derzeitige Kreuzung Lauenstraße/Lauengraben/An der Friedensbrücke („Vogelkreuzung“) ersetzen soll. Dies geht aus einem bereits im Oktober 2023 gefassten Stadtratsbeschluss zum Erwerb des Grundstücks hervor. Darin heißt es unter anderem: „Ein Umbau des Kreuzungspunktes „Vogelkreuzung“ erfordert ... zwingend den Erwerb des Gebäudes sowie die anschließende Freilegung des Grundstücks.“ Als Kaufpreis wurden damals 600.000 Euro niedergeschrieben, wobei der Verkehrswert wesentlich niedriger lag.
Einen Kaufpreis von 850.000 Euro hatte der Stadtrat zuvor abgelehnt. Hinzu kamen die Kosten des Vertrages und seines Vollzuges im Grundbuch sowie die Grunderwerbssteuer, die ebenfalls von der Stadt Bautzen zu tragen waren.
Die Arbeiten sollen laut der Ausschreibung bei halbseitiger Sperrung ausgeführt werden, so jedenfalls lassen sich die Anforderungen lesen.
Im Frühjahr teilte die Stadt Bautzen mit, dass die „umfassende Baumaßnahme im Bereich Friedensbrücke, Vogelkreuzung und Lauengraben nach aktueller Planung ab den Jahren 2027/2028 vorgesehen ist.“ Weiter hieß es in der Mitteilung: „Die anstehenden Bauarbeiten sind zweifellos eine Herausforderung, bieten aber zugleich die Chance, die Bautzener Innenstadt städtebaulich weiterzuentwickeln und langfristig aufzuwerten sowie neue Impulse für Handel, Gastronomie und Stadtleben zu schaffen.“ Die Vorbereitungen des Projektes sollten vonseiten der Stadtverwaltung durch „umfassende Kommunikation“ begleitet werden.