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Weihnachten in der Diakonie Bautzen

Weihnachten in der Diakonie Bautzen

In der Vorweihnachtszeit veranstalten die Mitarbeiter der Diakonie Bautzen im Altenpflegeheim „Haus Immisch“ einen Weihnachtsmarkt, der sehr beliebt bei den Bewohnern und Angehörigen ist. 
| Foto: CF

Bautzen. Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Liebe und der Familie. Doch viele alte und pflegebedürftige Menschen verbringen ihren letzten Lebensabschnitt in Heimen oder im betreuten Wohnen. Da ist es besonders wichtig, dass in dieser Zeit auch in diesen Einrichtungen für eine festliche und gemütliche Stimmung gesorgt wird.

Die Diakonie Bautzen beherbergt zurzeit in den fünf Häusern in Bautzen, Bischofswerda und Weißenberg 266 Senioren und bereitet ihnen gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit mit entsprechenden Veranstaltungen eine Freude.
„Jedes Haus ist individuell geschmückt. Zum Beispiel steht vor unserem Altenpflegeheim „Haus Immisch“ im Allendeviertel in Bautzen ein großer Schwibbogen, den die Mitarbeiter in einer Werkstatt selbst hergestellt haben. Auch in den Heimen ist alles liebevoll geschmückt“, erzählt Gerd Lehmann, Geschäftsführender Vorstand der Diakonie Bautzen.

In der Adventszeit organisieren die Mitarbeiter verschiedene Beschäftigungen, in denen gesungen, gebastelt oder Plätzchen gebacken wird. Sogar richtige Weihnachtsmärkte mit Ständen zum Naschen werden veranstaltet. Besonders die Angehörigen freuen sich darüber. Viele wohnen weiter weg und können ihre Eltern oder Großeltern nur selten besuchen. „Darum bemühen wir uns gerade jetzt, unseren Bewohnern eine Freude zu machen. Die Weihnachtsmärkte in unseren Einrichtungen in Bischofswerda oder „Haus Immisch“ in Bautzen kamen bei allen gut an“, so Gerd Lehmann.

Für den vierten Advent ist ein Gottesdienst für alle Bewohner geplant. Am Heiligen Abend organisiert die Hausleitung ein gemeinsames Kaffeetrinken mit Stollen und Plätzchen. „An diesem Tag steht aber eher die Familie im Vordergrund. Einige der älteren Herrschaften werden nach Hause geholt, andere bekommen Besuch von ihren Lieben. Natürlich gibt es am Nachmittag auch eine kleine Bescherung für die Bewohner. Aber man muss auch ehrlich sagen, viele von ihnen sind dement und gehen zeitig zu Bett. Daher bescheren wir allen einen schönen Nachmittag.

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Besonders zur Weihnachtszeit überlegen sich die Angestellten schöne Veranstaltungen, ob Weihnachtsmarkt oder gemeinsames Backen. | Fotos: Diakonie Bautzen

Am ersten Feiertag gibt es dann mittags den üblichen Gänsebraten, aber natürlich nur das zarte Brustfleisch“, erzählt der Geschäftsführer.
Auch an Silvester gibt es den einen oder anderen Brauch. So kommen zum Beispiel viele Angehörige der Heimbewohner und verbringen den Tag gemeinsam mit ihnen. Oft werden alte Familienfotos angeschaut. „Das ist besonders rührend, wenn sich die alten Leutchen anhand der Fotos an die Etappen ihres Lebens erinnern.“
An diesen Feiertagen helfen oft ehrenamtliche Mitarbeiter aus. „Dafür bin ich als Geschäftsführer sehr dankbar. Unsere Mitarbeiter haben natürlich auch Familien, da greifen wir gerne auf freiwillige Helfer zurück. Denn besonders zu Weihnachten ist es schön, wenn engagierte Menschen für die Senioren da sind und mit ihnen die Zeit verbringen“, so Gerd Lehmann.

Im kommenden Jahr feiert die Diakonie Bautzen ihr 150-Jähriges Bestehen. Getreu dem Motto „Von Gott geliebt und von den Menschen nicht vergessen“ wurde vor 150 Jahren der Provinzialverein der Inneren Mission Oberlausitz von Pfarrer Friedrich Heinrich Immisch gegründet. Dieses Jubiläum wollen nächstes Jahr alle Mitarbeiter und Bewohner der fünf Häuser der Diakonie Bautzen mit verschiedenen Veranstaltungen würdigen. „In all den Jahren und besonders zu Feiertagen, wie jetzt an Weihnachten, haben sich viele Mitarbeiter der Not und Bedürftigkeit der Menschen in unserer Umgebung zugewandt. Dies soll auch in Zukunft unsere Aufgabe sein. Aber es ist auch ein Grund, dankbar zurückzuschauen“, so der Geschäftsführer der Diakonie Bautzen.
Über das ganze Jahr verteilt finden verschiedene Veranstaltungen statt, die im Zeichen dieses Ereignisses stehen, angefangen mit einem Festempfang am 10. März.

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Auch im „Haus Immisch“ wurden die Gänge und Zimmer besonders liebevoll und festlich geschmückt. | Foto: CF

Cornelia Fulk / 11.12.2016

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