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Regionalligareform im Eishockey

Regionalligareform im Eishockey

Foto: ELV

Niesky. Die Eishockey-Regionalligen Nord und Ost werden zur neuen Saison zu einer „Regionalliga Nordost“ vereint! In einer Abstimmung hatten sich 14 Teams für den Zusammenschluss ausgesprochen. Das Konzept sieht eine Hauptrunde und Playoffs vor. 

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Für die Tornados Niesky wird es damit in den kommenden Jahren immer wieder Besuche aus und Auswärtsfahrten nach Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen geben. Zu den weitesten potenziellen Fahrten gehören etwa Sande bei Wilhelmshaven oder Timmendorfer Strand im Landkreis Ostholstein. 

Zunächst absolvieren alle Mannschaften 2026/27 jeweils 24 Hauptrundenspiele. In der Hauptrunde gehört Niesky zur „Gruppe B“ mit Chemnitz, Dresden, FASS Berlin, den Harzer Falken Braunlage, den Salzgitter Icefighters und Schönheide. Es folgt eine regionale 1½-fache Runde mit 18 Gruppenspielen sowie sechs teilweise überregionalen Bonusspielen. Im Anschluss qualifizieren sich die jeweils sechs bestplatzierten Teams jeder Gruppe für die Playoffs. 

Die Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs ermitteln ab Mitte Februar in gruppeninternen Pre-Playoffs (Best-of-2) die Teilnehmer für das Viertelfinale. Ab dem Viertelfinale (Best-of-3) werden die Begegnungen gruppenübergreifend ausgetragen. Dabei treffen die Teams der Gruppen A und B im Kreuzvergleich aufeinander. Es folgen Halbfinale (Best-of-3) und Finale (Best-of-5) zur Ermittlung des Regionalligameisters. Die Tornados stellen sich nach dem Trainerwechsel bereits den neuen Aufgaben in der Kaderzusammenstellung. 

Erster Neuzugang ist Kevin Thau (Foto), der aus Dortmund zurück in seine Heimat kommt. Der 35-Jährige will privat und beruflich in der Lausitz neu durchstarten. Der in Bad Muskau geborene Stürmer stammt von den Füchsen Weißwasser. Über die Piranhas Rostock und den EHC Dortmund kam er 2011/12 zu den Löwen Frankfurt und erhielt zugleich eine Förderlizenz des Zweitligisten SC Bietigheim Steelers. 2012 ging er zurück nach Dortmund, wo Thau trotz krankheitsbedingten vorzeitigen Saisonendes drittbester Stürmer der Westfalen-Elche wurde. Beim Königsborner JEC beendete er seine Profikarriere, ehe es ihn wieder nach Dortmund in die Amateurliga zog. Anschließend war er bis 2021 bei den Hammer Eisbären, ehe ihn noch einmal die Eisadler Dortmund engagierten. 

Der neue Tornado-Trainer Daniel Bartell berichtet: „Wir können unser Glück kaum fassen und freuen uns riesig über diesen Neuzugang. Wir kennen Kevin seit Kindestagen. Da war sein Vater noch Trainer bei uns. (...) Kevin ist ein Top-Stürmer, der seine Mannschaft mitreißen kann. Seine technischen Qualitäten und seine Spielübersicht machen ihn zusammen mit seiner Erfahrung zum Führungsspieler in unseren Reihen“.

Redaktion / 08.06.2026

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