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Konvent’a zeugte von Unternehmergeist

Konvent’a zeugte von Unternehmergeist

Im Außenbereich des Löbauer Messeparks dominierte zur 16. Konvent’a die fünfte Oberlausitzer Autoschau. Foto: Rolf Hill

Es war eine Premiere in gleich zweierlei Hinsicht. Erstmalig fand die Gewerbe- und Leistungsschau Konvent’a in Löbau nicht wie gewohnt am letzten Wochenende im April, sondern am ersten Wochenende  im Mai statt. Außerdem stand an der Spitze des bewährten Organisationsteams ein neuer Mann. Denn zum ersten Mal hielt Optikermeister Heiko Neumann die Fäden in der Hand.

Löbau. Natürlich war es für den 52-Jährigen nicht so ein unvorbereiteter Sprung ins kalte Wasser. Trotzdem wird es sicher große Anstrengungen erfordern, die 15-jährige Erfolgsgeschichte dieser Exposition, die sich unter seinem Vorgänger Jürgen Mietke ständig weiterentwickelte, erfolgreich fortzuschreiben.

Bereits zum sechsten Mal fand die Konvent’a inzwischen auf dem Gelände der ehemaligen Sächsischen Landesgartenschau statt. Und neben der Löbauer Innenstadt wird auch genau dieses Areal am Wochenende vom 1. bis 3. September im Mittelpunkt eines weiteren Großereignisses stehen. Dann präsentiert sich die „Stadt am Berge“ als Ausrichter des 26. „Tages der Sachsen“. Das größte Volksfest im Freistaat warf schon seine Schatten voraus, indem die Stadtverwaltung einen Stand eingerichtet hatte, an dem sich die Besucher umfangreich darüber informieren konnten. Wie in den vergangenen Jahren waren erneut rund 200 Aussteller präsent und demonstrierten dabei eine große Branchenvielfalt. All das zeugte vom Unternehmergeist in der Oberlausitz. Trotz der seit dem Umzug aus dem Stadion deutlich gewachsenen Ausstellungsfläche von rund 5.000 Quadratmetern war auch die 16. Messe sowohl in den beiden Hallen als auch im Freigelände völlig ausgebucht. Wer mit offenen Augen durch die Hallen ging und sich die Zeit nahm, den Erläuterungen der Standbetreuer zu lauschen, der kam ganz gewiss auf seine Kosten.

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Neben größeren, mittelständischen und sogar kleinen Betrieben, viele von ihnen aus der Lebens- und Genussmittelbranche, präsentierten unter anderem Institutionen wie das Jobcenter des Landkreises und die Agentur für Arbeit ihre Angebote. Im Fokus standen ebenso Tourismus und Fremdenverkehr.

Immerhin ist die Urlaubszeit in greifbare Nähe gerückt. Dabei war nicht nur die Region Oberlausitz-Niederschlesien vertreten, sondern auch die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße aus dem benachbarten Brandenburg. Den Besuchern dürften auch die Aussteller aus Tschechien aufgefallen sein – unter anderem aus Láze Libverda (Bad Liebwerda), Liberec (Reichenberg) und dem dortigen „Centrum Babylon“.

Auf dem Freigelände dominierte die fünfte Oberlausitzer Autoschau. 18 Autohäuser aus der gesamten Region stellten sich und die neuesten Modelle der von ihnen vertriebenen Marken vor. Immerhin 140 Fahrzeuge konnten von den Konvent´a-Besuchern bewundert werden. Etwas am Rande, aber trotzdem präsent wie in den vergangenen Jahren waren hier auch der Zittauer Tierpark, die Fahrbibliothek der Kultur- und Weiterbildungs GmbH, die Hirschfelder Fit GmbH sowie die Stadtwerke Löbau. „No Fisch – no fun“, lautete der Wahlspruch der Teichwirtschaft Petershain.

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Angebote zum Thema Erziehung und Bildung stellten Schulen verschiedener Kategorien in der Blumenhalle vor. Besonderes Interesse fand der Stand der Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut, deren Vertreter umfassende Informationen zum gegenwärtigen Baugeschehen lieferten. Hier präsentierte sich außerdem zum wiederholten Mal das Zentrum IQLandia aus Liberec (Reichenberg) mit „Wissenschaft zum Anfassen“. Ein buntes  kulturelles Programm mit fast 20 Show-Acts auf den beiden Bühnen umrahmte die Konvent’a.

Rolf Hill / 08.05.2017

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