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Neuer Einsatzleiter für die Wintersaison

Neuer Einsatzleiter für die Wintersaison

Marcel Mahling ist seit Anfang des Jahres Einsatzleiter für den Winterdienst. Auch wenn derzeit die Temperaturen noch mild sind, für den kommenden Winter ist er gerüstet. Foto: CF

Obwohl man meinen könnte der Frühling steht vor der Tür, rüstet sich die Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH für den Winter. Der neue Einsatzleiter Marcel Mahling ist guter Hoffnung, für die kommenden Monate alles im Griff zu haben und ist gut für die ersten Schneeflocken gerüstet.

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Die Salzsilos sind prall gefüllt und auch die Einsatzfahrzeuge sind bereits startklar. Der Winter kann also in Bautzen kommen. â‹ŒFoto: CF

Bautzen. „Auch wenn es noch nicht so aussieht und wir zurzeit eher einen goldenen Herbst erleben, haben wir mit den Wintervorbereitungen bereits begonnen. Die ersten kalten Tage hatten wir ja auch schon, an denen wir kleinere Einsätze gefahren sind“, berichtet Marcel Mahling.

Derzeit stehen aber vor allem die Pflegearbeiten der Grünanlagen, die Beseitigung von Laub, die Aufarbeitung und Einlagerung des Stadtmobiliars wie zum Beispiel Bänke, und der Aufbau und die tägliche Reinigung des Weihnachtsmarktes auf dem Plan. „Damit sind wir erst einmal ordentlich ausgelastet, also braucht nicht unbedingt der Winter schon Einzug halten“, scherzt der neue Einsatzleiter der BB Bautzen. Bereits seit 2013 ist er in Bautzen im Winterdienst tätig, hat am 1. Januar dieses Jahres die Leitung von Dieter Sperling übernommen und ist nun voller Tatendrang.

Die ersten Wintervorbereitungen sind aber bereits beendet. So wurden die Brunnen der Stadt durch die in Bautzen ansässige Firma Tittel bereits frostsicher gemacht, das heißt, das Wasser wurde abgelassen und die Pumpen ausgebaut. Zusätzlich wurde der Brunnen am Dom aufgrund des empfindlichen Sandsteins mit einer Einhausung versehen.

So schön das bunt schimmernde Laub in den Grünanlagen auch noch aussieht, es muss vor dem ersten Wintereinbruch beseitigt werden. Auch darum kümmern sich die Mitarbeiter der BBB-Umwelt. Dafür stehen den Arbeitern eine Groß- und eine Kleinkehrmaschine zur Verfügung.

Die Laubbeseitigungen werden, je nach Wind und Wetter, noch bis zum ersten Schnee andauern. Auch die städtischen Friedhöfe werden von der BBB gepflegt und vom Laub bereinigt, deren Hauptallee und die Nebenstraßen werden ebenso gereinigt. Sobald der erste Frost droht, werden die Brunnen abgelassen und das Wasser abgestellt.

Auch die Straßen werden vom Laub befreit, denn bei Regen kann es schnell rutschig werden und es kann zu Unfällen kommen.
Aber auch für den ersten Frost oder Schnee ist die BBB laut Marcel Mahling bestens gerüstet. In dieser Saison werden drei LKW und zwei Multicar mit Räumschild und Feuchtsalzstreuer, zwei Multicar mit Räumschild und Splittstreuer, fünf Transporter für manuelle Streuung und ein Kleintraktor mit Räumschild und Streuer für den Winterdienst in engen Bereichen eingesetzt. Circa 40 Mitarbeiter stehen dann bereit für die 19 festgelegten Winterdiensttouren – wenn nötig auch mehrmals täglich.

Derzeit liegen in Bautzen 210 Tonnen Salz im Lager an der Schäfferstraße bereit, sowie 50 Tonnen Magnesiumcloridlösung für die Anmischung von Feuchtsalz. Außerdem warten 175 Tonnen Splitt im Depot darauf, bei Glätte verteilt zu werden. Zur zusätzlichen Selbsthilfe für die Bürger werden im gesamten Stadtgebiet rund 115 Streusandkisten aufgestellt, die regelmäßig kontrolliert und neu befüllt werden.

Wichtig zu beachten für Eigentümer von Grundstücken ist auch in dieser Wintersaison: Den Straßenanliegern obliegt es, innerhalb der geschlossenen Ortslage die Gehwege nach Maßgabe dieser Satzung zu reinigen, bei Schnee zu räumen und bei Eis- und Schneeglätte abzustumpfen. Dafür ist die BBB laut Paragraph 51 Abs. fünf des Straßengesetzes für den Freistaat Sachsen nicht zuständig.

„Im vergangenen Jahr war die Lage auf den Straßen in und um Bautzen völlig unter Kontrolle. Wir hatten so wenige Schneetage, dass wir meist nur wegen den wechselhaften Wetterbedingungen und der Glatteisgefahr ausgeschwärmt sind. So ein Winter wie im Jahr 2012/2013, wo die Schneemassen aus der Stadt transportiert werden mussten, wünschen wir uns trotz guter Vorbereitung nicht“, so Marcel Mahling.

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Cornelia Fulk / 28.11.2016

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