Direkt zum Inhalt springen
Info & Kommentare

Siemens-Auszubildende kämpfen in Görlitz um ihre Zukunftschance

Siemens-Auszubildende kämpfen in Görlitz um ihre Zukunftschance

Mit deutlichen Worten protestieren die Görlitzer Siemens-Auszubildenden gegen Überlegungen der Konzernführung, die Ausbildung in den kommenden Jahren neu zu strukturieren und möglicherweise ganze Standorte zu schließen. Foto: Frank-Uwe Michel

Görlitz. Auszubildende des Görlitzer Siemens-Werkes demonstrierten am Dienstag auf Initiative der IG Metall Ostsachsen, des Betriebsrates sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung für die Fortsetzung der Lehrausbildung in der Neißestadt. „Eine Schließung des Ausbildungszentrums in Görlitz hätte dramatische Folgen für die Fachkräftesituation im Werk und die Berufs- und Hochschulen der Region“, so Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen. Siemens müsse seiner sozialen Verantwortung gerecht werden, statt in Ostsachsen mit Kahlschlagpolitik die Zukunft aufs Spiel zu setzen. Die Kundgebung der Auszubildenden war laut Otto „nur ein erster Schritt im Kampf um den Erhalt des Ausbildungszentrums.“

Frank-Uwe Michel / 22.08.2017

Was sagen Sie zu dem Thema?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.

Kommentare zum Artikel "Siemens-Auszubildende kämpfen in Görlitz um ihre Zukunftschance"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Builder schrieb am

    So wie der Artikel geschrieben ist könnte man meinen, dass lediglich die Auszubildenden bereit gewesen wären, sich für die Zukunft des Görlitzer Standortes stark zu machen.
    Doch dass sich 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gesamten Görlitzer Dampfturbinenwerkes versammelten um ihre Solidarität mit dem Ausbildungszentrum zu bekunden, fand hier leider keine Erwähnung, schade.

Weitere aktuelle Artikel