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Triebwagen überrollt in Bautzen jungen Wolf

Triebwagen überrollt in Bautzen jungen Wolf

Foto: Bundespolizei

Bautzen. Seinen Ausflug in die Spreestadt hat er mit dem Leben bezahlt: Unweit des Husarenhofes stellten Beamte der Bundespolizei am Donnerstag den Kadaver eines jungen Wolfes sicher. Dieser war zuvor im Gleisbett der Bahnstrecke Görlitz - Dresden entdeckt worden. „Über die Notfallleitstelle Leipzig erging die Information, dass sich ein toter Wolf im Gleisbereich in Bautzen befinden soll“, berichtete ein Polizeisprecher. Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach kontrollierten daraufhin den infrage kommenden Streckenabschnitt. „Mit bedauern mussten wir feststellen, dass tatsächlich ein junger Wolf tot zwischen den Schienen lag.“ Offensichtlich wurde das Tier von einem Zug angefahren.

Mitarbeiter vom in Spreewitz ansässigen LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung brachten den Vierbeiner zur weiteren Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin. Eine unmittelbare Gefahr für Menschen habe es nicht gegeben. Wolfsexpertin Helene Möslinger:

„Wölfe vermeiden weitestgehend direkte Begegnungen mit ihnen.“ (RED)

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Roland Kaiser / 18.05.2017

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Kommentare zum Artikel "Triebwagen überrollt in Bautzen jungen Wolf"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Thomas schrieb am

    Man sollte das Bahnunternehmen verklagen - schließlich haben Wölfe bei uns ja ,anders als der einfache Bürger einen Freifahrtschein - der Wolf hätte bestimmt umsonst mitgenommen werden müssen -und darf alles -auch auf der Bahnstrecke wandern und an jedem beliebigen Ort auch zusteigen - das muss man doch wissen ! Thomas aus Cunewalde

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