Bis 2035 neue Ausblicke für Niesky schaffen

„Kümmel“ hat sich Gedanken gemacht, wie Alt und Neu bis zum 200. Wartturmjubiläum 2035 eine touristische Symbiose schaffen könnten. Cartoon: Kümmel
Niesky. Pünktlich zum 5. Nieskyer Holzhausfest am 14. Juni sind durch die Parkfreunde am Fuße des Wartturmes Eichenbänke aufgestellt worden. Nach der umfangreichen Innen- und Außensanierung, die die Nieskyer Firma Höpner Lacke mit ihrem Geschäftsführer Michael Schäfer im Jahre 2025 ermöglichte, konnte auch ein Wunschprojekt der ehemaligen Oberbürgermeisterin Beate Hoffman abgeschlossen werden. Letztlich wurde es möglich, sechs Bänke zu erwerben. Die Parkfreunde Marcel Scholze und Thomas Penk sorgten dafür, dass in der Nieskyer Parklandschaft wieder ein Platz zum Verweilen und Entspannen im kühlen Schatten der Bäume geschaffen werden konnte. Diese allerdings sind mittlerweile so groß geworden, dass der Blick vom Turm in das niederschlesisches Umland, der weit bis zum Riesengebirge reichte, jetzt leider verwehrt ist.
Aus diesem Grunde entstand – natürlich mit einem ganz großen Augenzwinkern – die Vision Zukunftsperspektive 2035 – „200 Jahre Wartturm Niesky“. Nieskys Cartoonist „Kümmel“ verwirklicht mit seiner nebenstehenden Idee fantasievoll eine Möglichkeit, wie ein attraktiver touristischer Anziehungspunkt aussehen könnte. Weiter gedacht könnte man also sagen: Wenn Denkmalschutz, Statik und Finanzen mitspielen würden, ließe sich mit einer Erhöhung des Turmes um wenige Meter dem alten Herren wieder Besucherleben einhauchen. Der Stadt selbst könnte so vielleicht neben ihrer historischen Bedeutung als ein Gründerort der Brüdergemeine und Standort industrieller Holzbautradition mit einmaligen Holzhaussiedlungen, eine neue Attraktion blühen. Bis zum Jubiläum 2035 sind ja schließlich noch ein paar Jahre Zeit.