Der Stand des Sorbischen und Einstellungen zum Sorbischen werden untersucht

Im Bereich des Niederschlesischen Kuriers gibt es in den Regionen 7 und 8 im Dreieck Klitten, Daubitz , Gebelzig sorbische „Restzuckungen“ mit zumindest zweisprachigen Schildern. Karte: Domowina
Region. Das Netzwerk für sorbische Sprache und regionale Identität – ZARI – startet in diesem Jahr eine Studie zur Bedeutung des Obersorbischen. Eine vergleichbare Untersuchung gab es zuletzt vor rund 40 Jahren. Ziel ist es, Erkenntnisse über Verbreitung, Nutzung und Einstellungen zum Sorbischen zu gewinnen, einschließlich persönlicher Sprachbeziehungen, Kenntnisse, Spracherwerb und Zukunftseinschätzungen. Die Erhebung erfolgt in Bautzen, Hoyerswerda sowie in ausgewählten Gemeinden aus sechs Regionen. Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und richtet sich an alle, unabhängig davon, ob sie Sorbisch sprechen. Ergebnisse sollen regelmäßig wiederholt werden, um Entwicklungen langfristig vergleichen zu können.