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Ein Gasshuku in Coronazeiten

Ein Gasshuku in Coronazeiten

Die Teilnehmer des diesjährigen Gasshukus am Werbellinsee auf dem Barnim. Foto: Henning Wittwer

Niesky/Joachimsthal. Glück (niedrige Infektionszahlen in der Ausgangs- und der Zielregion) sowie sorgfältige Planung (durchdachtes Hygienekonzept) ermöglichten es acht Karate-Enthusiasten vom „Nippon Niesky“ e. V. im August erneut ihr jährliches Gasshuku (Trainingslager) am brandenburgischen Werbellinsee durchzuführen. Für die Nieskyer Karateka bildet ihr Gasshuku einen Höhepunkt im Jahreslauf, da es für sie vier Tage voller Karate-Praxis und -Theorie bedeutet.

Schwerpunkte der Übungseinheiten waren das Ausarbeiten und Verbessern der für wirksame Fuß- oder Handtechniken notwendigen Körperstruktur ebenso wie die Handhabung des Langstocks und des Holzsäbels. Dabei konnten die Nieskyer Karateka verschiedene Verknüpfungspunkte zwischen unbewaffneten und bewaffneten Bewegungen herausarbeiten. Ergänzende Vorträge behandelten Themen wie die Notwehr aus rechtlicher Sicht, die medizinische Wirkung von Karate-Techniken oder auch die Lehrinhalte überlieferter Karateschriften. In den Pausen erholten sich die Teilnehmer u. a. im kühlen Nass des Sees.

Wer sich für Karate interessiert, hat am Montag, dem 14. September, die Möglichkeit, an einem Probetraining teilzunehmen. Dieses findet von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Turnhalle der Oberschule Niesky in der Pestalozzistraße 24 statt.

Das Mindestalter beträgt zwölf Jahre. Lockere Sportbekleidung und eine Mund-Nase-Bedeckung sind erforderlich. Weitere Informationen: www. nippon-niesky.com

Till Scholtz-Knobloch / 10.09.2020

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