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Es flüstert im Brunnen

Es flüstert im Brunnen

Der Brunnen entstand nach dem Vorbild einer Anlage im zypriotischen Dorf Tochni.

Oberlichtenau. Der Tochni-Brunnen am Oberlichtenauer Bibelland ist fertig. Der Brunnen – oder besser die Brunnen-Atrappe, denn es handelt sich laut Susanne Förster vom Christlichen Verein Oberlichtenau um versteckte Zisternentechnik – entstand nach dem Vorbild einer Anlage im zypriotischen Dorf Tochni. Susanne Förster weiter: „Hinter der Brunnenanlage versteckt sich ein Flüsterbogen nach einem Vorbild aus Jerusalem, ein Mini-Theater mit drei Rängen.“ Das ganze Ensemble soll nämlich nicht als Selbstzweck dienen, sondern bei der Vermittlung komplexer Bildungsinhalte helfen. Dabei geht es um die Problematik der Wasserknappheit und des Wassermanagements im Zeitalter der Klimaveränderung. Aber auch Kenntnisse über Akustik, Physik der Schallwellen und Entstehung des Theaters sollen hier vermittelt werden. 

Mit dem Bau des Tochnibrunnenes mit angeschlossenem Amphitheater machte der Christliche Verein Oberlichtenau eine Not zur Tugend. Ausgangspunkt war nämlich die marode Stützmauer unterhalb des Vereinsgrundstücks, die dringend der Erneuerung bedurfte. „Diese aus eigener Kraft zu sanieren, hätte den Verein finanziell überfordert. Also galt es, aus der Baumaßnahme ein Bildungsprojekt zu machen, welches aus Europamitteln förderfähig ist“, blickt Susanne Förster zurück. Zwischenzeitlich hat die Nachricht vom Nachbau des Brunnens auch in Tochni selbst große Freude ausgelöst, wozu auch die Berichterstattung im „Oberlausitzer Kurier“ beitrug. „So entstand die Idee für eine langfristige Zusammenarbeit im Interesse des Europagedankens“, betont Susanne Förster. 

Redaktion / 19.02.2021

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