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Fleisch sicher genießen

Fleisch sicher genießen

Qualitätssicherung beginnt schon bei der Fütterung der Tiere. So wird die Herstellung von Futtermitteln genau kontrolliert. Foto: djd/qs-live.de

Fleisch gehört nach wie vor zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Laut Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) essen 53 Prozent der Befragten am liebsten Fleisch- und Wurstwaren. Dabei stellen die Verbraucher zu Recht hohe Anforderungen an die Qualität und Sicherheit und nutzen vielfältige Wege, um sich davon zu überzeugen. So informieren sich fast 80 Prozent im Supermarkt und 64 Prozent berücksichtigen dafür Etiketten und Siegel auf der Verpackung.

Blaues Prüfzeichen steht für Sicherheit und Transparenz

Ein besonders zuverlässiges Prüfsiegel bei frischen Fleisch- und Wurstwaren ist etwa das blaue QS-Zeichen. Hinter dem kreisförmigen Pfeil verbirgt sich ein lückenloses Kontrollsystem vom Landwirt bis zur Ladentheke – mehr dazu unter www.qs-live.de. Das beginnt bei den Futtermittelherstellern, bei denen in den vergangenen Jahren im QS-System deutlich mehr Proben zur Futtermittelüberwachung analysiert wurden als bei der amtlichen Kontrolle. Eine große Verantwortung tragen auch die Tierhalter, denn gesunde Tiere sind eine Grundvoraussetzung für gutes Fleisch. Landwirte, die sich diesem System angeschlossen haben, sind unter anderem dazu verpflichtet, ihre Tiere regelmäßig vom Hoftierarzt untersuchen zu lassen und die Ergebnisse genau zu dokumentieren. Die Einhaltung aller Vorschriften und die lückenlose Datenerfassung werden von unabhängigen Kontrolleuren überprüft. Diese können jederzeit unangekündigt vorbeikommen, um z. B. die einwandfreie Haltung, das Stallklima, das Wohlergehen der Tiere sowie die Futter- und Wasserqualität zu begutachten.

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Antibiotikaeinsatz deutlich reduziert

Wie erfolgreich dieses System ist, zeigt sich unter anderem im QS-Antibiotikamonitoring: Aktuelle Auswertungen zeigen, dass der Antibiotikaeinsatz in den Schweine und Geflügel haltenden Betrieben über mehrere Jahre hinweg deutlich reduziert wurde: 2016 beispielsweise im Vergleich zum Vorjahr um weitere 11,4 Prozent. Damit werden die Verbraucher immer besser vor unerwünschten Antibiotikarückständen geschützt.
(djd)

 

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djd / 02.03.2017

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