Grundsteinlegung für die Allende-Turnhalle

Oberbürgermeister Karsten Vogt und Schulleiterin Nicole Krist legten die Zeitkapsel in den Grundstein.
Bautzen. Am vergangenen Dienstag ist in Bautzen der Grundstein für die neue Turnhalle an der Allende-Oberschule gelegt worden. Nach langer Zeit der Vorbereitung geht es jetzt recht schnell – erst im Frühjahr war die alte Turnhalle abgerissen worden. Oberbürgermeister Karsten Vogt erklärte noch einmal, warum das nötig war: „Die alte Halle präsentierte sich äußerlich geschunden durch viele Graffitis, und innen war es nicht viel besser. Kurz vor dem Abriss sind sogar Lampen runtergefallen. Die Umkleidesituation, die Möglichkeiten für den Sportunterricht entsprachen längst nicht mehr dem, was wir brauchen.“ Laut dem OB handelte es sich „auch um eines der Projekte, die immer wieder verschoben wurden, sich trotz verschiedener Ansätze lange Zeit nicht umsetzen ließen.“ Schließlich beschloss der Bautzener Stadtrat, den Neubau komplett aus Eigenmitteln zu errichten – für immerhin mindestens 4,6 Millionen Euro. Zwischenzeitlich ist die Bodenplatte vorbereitet und mit dem Geflecht versehen, sodass bald gegossen werden kann.
Die Rohbaufertigstellung einschließlich Dachkonstruktion ist für Ende September 2026 geplant. Anschließend werden die Ausbauarbeiten über die Wintermonate fortgeführt, sodass die Gesamtfertigstellung der neuen Sporthalle im August 2027 erfolgen kann. Diese wird als moderne Einfeldhalle in eingeschossiger, massiver Bauweise aus Beton und Kalksandstein errichtet. Die Fassade erfüllt hohe energetische Anforderungen. Darüber hinaus ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Im Innenbereich wird die Halle mit einem klassischen Sportschwingboden ausgestattet. Das gesamte Gebäude erhält eine moderne Fußbodenheizung sowie eine zentrale Lüftungsanlage, um optimale Nutzungsbedingungen zu gewährleisten. Entlang der Straße entstehen zudem die erforderlichen Stellplätze. Besonders freut sich über das Vorhaben die Schulleiterin der Allende-Oberschule, Nicole Krist: „Ich arbeite seit 15 Jahren an dieser Schule, seit einem Jahr noch intensiver als zuvor. Mir wurden schon viele Versprechungen gemacht, doch jetzt darf ich diesen Prozess begleiten, was mich sehr glücklich macht. Für uns ist es nicht nur eine Grundsteinlegung, sondern ein Versprechen – dass sich unsere Schule weiter entwickeln darf.“ Nicole Krist legte drei Dokumente in die Zeitkapsel, die künftige Generationen an die Grundsteinlegung erinnern sollen und aus denen man „einiges über unsere Schule erfahren kann“: Eine Aktie der Schülerfirma, ein Foto der künftigen Schulhündin Emmi sowie einen Flyer des Ganztagsangebotes Rudern und Segeln.