Luftbilder bieten einmalige Einblicke

Das Landesamt für Archäologie Sachsen hielt auch die Stadt Zittau von oben im Bild fest. Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen
In den Städtischen Museen Zittau ist noch bis zum 30. August die Sonderausstellung „Höhenflüge. Luftbilder und Archäologie in Sachsen“ zu sehen. Bei dieser Sonderschau liegt sicher auch eine kleiner Hauch des musikalischen Klassikers von Reinhard Mey „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ in der Luft.

Über den Wolken soll die Freiheit bekanntlich grenzenlos sein. Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen
Zittau. Luftbilder faszinieren durch ihre einzigartige Vogelperspektive, die vertraute Landschaften und Städte wie zum Beispiel Zittau in ästhetischen, neuen Formen zeigt. Wussten Sie, dass ein geschultes Auge aus der Luft auch archäologische Spuren erkennen kann, die vom Boden aus nicht zu sehen sind? Aus diesem Grund erkunden, beobachten und dokumentieren Luftbildarchäologen vom Landesamt für Archäologie Sachsen seit über 30 Jahren systematisch aus dem Flugzeug die reiche sächsische Fundlandschaft.
Die Luftbilder liefern wesentliche Erkenntnisse zu archäologischen Denkmalen, ohne in ihre Substanz einzugreifen. Die Luftbildarchäologie ist also „zerstörungsfrei“. In der Ausstellung „Höhenflüge. Luftbilder und Archäologie in Sachsen“ bietet das Landesamt für Archäologie Sachsen einen einmaligen Einblick in sein umfangreiches Luftbildarchiv. Die Ausstellungsmacher verraten, warum wir aus luftiger Höhe Dinge sehen können, die sich unter der Erde befinden und zeigen Geländemodelle von markanten Fundorten. Die Schau lädt dazu ein, sich spielerisch selbst als Luftbildarchäologin oder Luftbildarchäologe zu versuchen, zeigt Fundobjekte von ausgewählten Fundstellen und vieles mehr. Im Zusammenhang mit den Aufnahmen der Luftbildarchäologie werden Kostbarkeiten aus der archäologischen Sammlung der Städtischen Museen Zittau präsentiert.
Die Öffnungszeiten der Städtischen Museen Zittau – jeweils Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr.