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Neue Formate im Westlausitz-Museum

Neue Formate im Westlausitz-Museum

Auch die aktuelle Bauern-Ausstellung – hier Kuratorin Jasmin Kaiser – kann im Rahmen der Ferienprogramme besucht werden. Foto: Archiv

So wie sich das Leben im Allgemeinen gerade nach und nach normalisiert, so kehren auch ins Museum der Westlausitz langsam die Besucher zurück. Ganz so wie vor Corona ist es aber noch nicht – das Team hat dafür neue Formate entwickelt.

Kamenz. „Noch ist nicht alles so wie vorher. Muss es auch nicht“, meint Umweltpädagoge Bodo Plesky. Gleich drei neue Veranstaltungsformate hat das Team des Museums der Westlausitz entwickelt, um auf den gegenwärtigen Gratwandel zwischen Pandemie und Normalität zu reagieren. 
„Klein, familiär und regelmäßig“ – so lautet das Motto, mit dem die beliebte Freizeit- und Bildungseinrichtung versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Der Oberlausitzer Kurier stellt die neuen Formate vor.

Sonntagsführungen

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In den Sommermonaten Juli und August finden an den Sonntagen immer um 11 Uhr Führungen durch das Museum statt. Anders als bei den Ferienprogrammen für Schüler sind hier Familien und Großeltern mit Kindern eingeladen, unter sachkundiger Leitung das Museum zu entdecken. Einmal wird es die Steinzeit-Sonderausstellung sein, durch die die Gruppe streift, ein anderes mal die Welt der Steine oder der Tiere. Die Führung ist im Eintritt inbegriffen. 
„Da wir aufgrund der aktuellen Situation nur eine begrenzte Anzahl Besucher betreuen können, ist eine Anmeldung notwendig“, betont Bodo Plesky. Diese kann unter (03578) 788 310 oder vorbestellung@museum-westlausitz.de erfolgen.

Elternentlastungsstunde

Unter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich laut dem Pädagogen die Möglichkeit, „einfach mal eine Stunde die Kinder in andere Hände geben, aber selbst dabei sein können.“ Bodo Plesky erläutert: „Die letzten Ferien haben uns gezeigt, dass viele Eltern aber vor allem auch die Großeltern den Nachwuchs gern in gute Hände geben. 

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Sie wollen dieses Erlebnis aber gern mit den Kindern teilen, was sich beim Ferienprogramm aber ausschloss. Erwachsene mussten draußen bleiben. Jetzt laden wir alle ein!“ Im Juli und August, immer Dienstags und Freitags um 11 Uhr, gibt’s einen Rundgang durch die verschiedenen Themenwelten des Museums. Der Preis ist im Eintritt enthalten, Anmeldungen sind erforderlich (siehe oben).

Ruhetag? Von wegen!

Montags ist im Museum der Westlausitz eigentlich Ruhetag. Was machen aber an diesem Tag die Museumsmitarbeiter? „Das schauen wir uns im Juli und August immer Montags 14 Uhr einmal näher an. Auf einer Tour durch das Sammelsurium auf der Macherstrasse 140 in Kamenz öffnen wir die Türen zu den archäologischen, geologischen und zoologischen Magazinen und sehen zu, wie Tiere präpariert werden“, macht Bodo Plesky neugierig. Auch hierfür gilt: Vorbestellen!

Uwe Menschner / 29.06.2020

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