Neues Fahrerlager am Bärwalder See gesucht

Viele Erlebnisse gab es bislang am Serviceplatz am Bärwalder See – sei es die Premiere des Škoda Fabia RS Rally2 oder die Teilnahme der FIA Rally Star 2023. Foto: Mateusz Szczerba
Boxberg. Die Katze ist aus dem Sack: Nach über acht Jahren wird das Fahrerlager der Internationalen ADMV-Lausitz-Rallye nicht mehr direkt am Bärwalder See zu finden sein.
Für viele Fans gehörte der Bärwalder See genauso zur Lausitz-Rallye wie die legendären Prüfungen in der Arena, in Nochten oder Reichwalde. Rallye-Hauptquartier, Servicepark, Fans und Teams – hier wurde geschraubt, geschwitzt und gefeiert. „Doch nach diversen Problemen in den vergangenen Jahren und unüberbrückbaren Differenzen müssen wir schweren Herzens einen Schlussstrich ziehen“, heißt es nun in einer Pressemitteilung des Rallye-Renn- und Wassersportclubs Lausitz e.V. im ADMV. „Der Standort war über viele Jahre ein einmaliger Treffpunkt für Teams, Fans und die gesamte Rallye-Familie“, erklärt Pressesprecher Bastian Hartmann. Im Gespräch mit der Redaktion stellte er noch einmal klar, dass der Abschied nur die bei Teams und Fans etablierte Infrastruktur, nicht jedoch die Strecke selbst betrifft. So befand sich neben dem Serviceplatz das Regrouping und das Parc Fermé am Bärwalder See. Für beides muss jetzt ein neuer Platz gesucht werden.
Aktuell würden die Planungen für einen neuen Servicepark auf Hochtouren laufen. Organisationsleiter Wolfgang Rasper bleibt optimistisch: „Wir hatten schon ganz andere Probleme – davon lassen wir uns nicht unterkriegen!“
Wo die Teams vom 5. bis 7. November ihre Zelte aufschlagen werden, ist derzeit noch offen, im Topf ist etwa auch ein Areal am Kraftwerk. Es gehe jedoch eindeutig um ein Gelände in der Gemeinde Boxberg.