Platz nehmen für gute Nachbarschaft

Die Umrisse der einstigen Fugauer Kirche sind ein Relikt des untergegangen Ortes. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Fugau (Fukov). Auf dem ehemaligen Friedhof von Fugau (Fukov) bei Schluckenau (Šluknov), nahe Oppach und Sohland an der Spree, wird am Sonntag, dem 8. November, 14.00 Uhr eine gemeinsam gestaltete Mosaikbank vorgestellt.
Entstanden ist sie beim deutsch-tschechischen Nachbarschaftsfest „Fugau einmal anders“ im September unter Leitung der Künstlerin Magdalena Kracík Štorkánová. An der Gestaltung beteiligten sich Besucher aus beiden Ländern. Die Bank ist zugleich dem 1923 in Fugau geborenen Künstler Franz Tippel gewidmet, der 2010 starb und selbst mit Mosaiken arbeitete. Die Bürgerinitiative „Svìtlo pro Fukov“ (Ein Licht für Fugau) will mit solchen Aktionen an die Geschichte des in den 60er-Jahren aufgelassenen Dorfes und seiner Bewohner erinnern und Begegnungen über die Grenze hinweg ermöglichen.
