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Rabenschwarzer Bienen-Tag

Rabenschwarzer Bienen-Tag

Victoria Hasselbusch und Paula Förster gehören zu den Stützen der Rödertalbienen. Foto: Heiko Nühse

Großröhrsdorf. Der Spitzname der Sporthalle in Leipzig, „Brüderhölle“, war für die Bienen Programm. Bereits zur Halbzeit lagen sie gegen den HC Leipzig aussichtslos zurück. Am Ende gab es beim Sachsenderby eine deutliche 25:38 (11:21) – Niederlage. Doch zunächst konnten sich die Fans des HCR noch über ein bekanntes Gesicht im Bienentrikot freuen: Paula Förster bekam eine allgemeine Spielberechtigung als Amateurin und trug nach fünf Jahren wieder die Biene auf der Brust.

Die Niederlage war in ihrer Deutlichkeit verdient. Die Bienen fanden nie wirklich ins Spiel und hatten nur kurze Phasen, in denen sie wirklich guten Handball spielten. Nun ist es am Trainerteam, die Mannschaft schnellstmöglich wieder aufzurichten und auf das wichtige Heimspiel gegen die HSG Freiburg vorzubereiten.

HCR-Trainer Karsten Schneider: „Wir haben uns in diesem Derby leidenschaftslos ergeben. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ein Dank geht heute einzig an die mitgereisten Fans für ihre tolle Unterstützung. Jetzt müssen wir von Spiel zu Spiel weiter sehen.“

Erster Heimsieg soll her

Das dritte Heimspiel im Bienenstock steht am Samstag, den 24. Oktober 2020, für den HC Rödertal auf dem Programm. Zu Gast sind die „Red Sparrows“ aus dem 680 Kilometer entfernten Freiburg. Anwurf in der Sporthalle am Schulzentrum in Großröhrsdorf ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.

Die HSG Freiburg erwischte einen schlechten Start in die Saison und befindet sich mit einem Punkt aus vier Spielen in der Tabelle einen Platz hinter dem HCR auf Rang 13. Den einzigen Zähler gab es für das 27:27-Unentschieden beim TSV Nord Harrislee. Trotz der Niederlagen ist besonders beim Blick auf die Ergebnisse tendenziell eine Steigerung zu erkennen. Die Gäste spielen erst seit der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga. Deswegen bestritten die Rödertalbienen und die HSG Freiburg erst ein Spiel gegeneinander. Auch der Bienen-Coach Karsten Schneider weiß, wie wichtig ein Punktgewinn im Bienenstock wäre: „Unsere Fans haben uns bei den bisherigen Heimspielen und auch zuletzt in Leipzig super unterstützt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir dem Publikum für die Anfeuerungen etwas zurückgeben.“ Und weiter: „Die Tabellensituation sagt alles über das kommende Spiel. Es ist ein Vier-Punkte-Spiel für uns und wir wollen kämpfen, um unsere Position zu verbessern.“

Wie auch schon in den letzten drei Spielzeiten werden die Heimspiele des HC Rödertal im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Wer nicht in den Bienenstock kommen kann, hat so die Möglichkeit, die Partien auch vor dem heimischen Bildschirm zu verfolgen.

HCR / 23.10.2020

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