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Update für Macbeth in der heutigen Politikwelt

Update für Macbeth in der heutigen Politikwelt

Was passiert, wenn Macbeth im Jahre 2026 ein Update erfährt? Foto: Christoph Spanier

Neugersdorf. Am 2. und 10. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, ist die verrückte Theater-Talkshow ’Lady Macbeth’ in der Theaterscheune Neugersdorf zu sehen.

Was halten Sie davon, wenn die Talkshow direkt auf die Bühne im Theater gebracht wird? Was wäre, wenn die Gesprächspunkte aus der Weltpolitik plötzlich auf der Bühne lebendig werden – gespielt von niemand geringerem als Shakespeares Macbeth und seiner erfolgshungrigen Lady Macbeth. Macht, Wahn, Ehrgeiz, ein Alptraum als faszinierender Spiegel unserer Gegenwart – und die verführerische Stimme des Unheils im Sog der Zeit.

Willkommen zu einem Abend, an dem Talkshow und Theater verschmelzen, wo Sie sich zwischen weltlichen Staatsaffären und dramatischen Komödien wiederfinden können! Während Moderator und Gäste über Macht, Moral und politische Entscheidungen sprechen, betreten plötzlich die Figuren aus „Macbeth“ die Bühne – und zeigen, wie sich Träume anfühlen, wie Verführung zur Macht funktioniert und wie schnell aus einem Wort ein Drama wird. „Ich habe keinen Sporn … nur übermächtigen Ehrgeiz“ – klingt das nicht verdächtig nach Wahlprogramm?

In dieser dichten, atmosphärischen Kürzung von Shakespeares „Macbeth“ begegnen sich alte Mythen und gegenwärtige Machtspiele. Zwei Darsteller und ihre unheimlichen Gefährten – Puppen zwischen Leben und Tod – beschwören die Welt Shakespeares herauf – zwischen Traum, Talkshow und Hexensabbat. Wenn Machthunger, Schatten und große Reden aufeinandertreffen, ist der Weg von der Tagesschau zur Tragödie oft kürzer, als man denkt. „Morgen, und morgen, und morgen …“ – und irgendwer spricht immer noch. Ein Abend zwischen Diskussion und Drama – bei dem die Weltpolitik Bühne wird, Shakespeare spielt – und Sie sich bestens unterhalten fühlen. Ein intensives, groteskes und beklemmend aktuelles Spiel über den Menschen im Sog der Macht – mit bitterem Humor, gespenstischer Poesie und einem Funken Hoffnung. Düster. Verführerisch bis hinein in die Bundes- und Weltpolitik. Und kennen wir entsprechende Muster nicht schon bereits aus der Kommunalpolitik? Und dennoch mit Liebe inszeniert.

Redaktion / 24.09.2026

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