Wandern bis zum schlesischen Olymp, dem Zobten

Vom Ufer der „Wütenden Neiße“ (Nysa Szalona) erblickt man in Jauer das nach Brand 1665 wiederaufgebaute Schloss. Das schlesische Grafitto stammt von Fußballfans. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Region. Das Wanderprogramm des Kulturreferates für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz geht 2026 in die fünfte Runde. Unter dem Motto „Kultur und Natur“ werden von März bis Oktober sechs Routen in Niederschlesien an zwölf Terminen angeboten. Die Wandertage beginnen in Görlitz mit einer Zugfahrt. Hauptsächlich führen die Routen über schmale Wege abseits des Massentourismus durch pittoreske Landschaften und kleine Orte mit großen Schätzen der Geschichte und Kultur. Die Strecken sind im Durchschnitt etwa 15 Kilometer lang. Der erste Wandertag ist der 28. März, der letzte der 3. Oktober. Eine Anmeldung für alle Termine ist jetzt schon möglich.
Es sind sowohl anspruchsvolle Wege im Gebirge als auch entspannte Strecken im Flachland vorgesehen. Es wird auf der alten Via Regia gewandert, im Land der Leubuser Zisterzienser oder entlang des Landeshuter Kammes. Es geht so etwa nach Jauer (Jawor), Sprottau (Szprotawa), Neumarkt (Sroda Slaska) oder Parchwitz (Prochowice) liegen auf den Wanderrouten und bieten mit ihren Sehenswürdigkeiten Anlässe für Pausen.
Ein Novum der Wanderangebote 2026 ist eine zweitägige Wanderung – eine „Expedition zum schlesischen Olymp“, dem heiligen Berg der Schlesier, dem Zobten (Sleza), südlich Breslaus. Wandern in Schlesien findet wieder mit dem Geografen und Reiseführer Andrzej Paczos und logistisch mit dem Reisebüro Christian Reisen statt. Informationen und Anmeldung über dieses Reisebüro am Sechsstädteplatz 2 in Görlitz, E-Mail: pawelczyk@christianreisen.com, Telefon: (03581) 42 18 82.