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WLAN-Hotspots in der Stadt: 
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran“

WLAN-Hotspots in der Stadt: 
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran“

Wirtschaftsförderer Alexander Scharfenberg und sein Team feilen an einem Netz aus drahtlosen Internetzugängen in der Bautzener Innenstadt. Dieses soll künftig unter anderem Touristen zur Verfügung stehen. Foto: Archiv

Künftig drahtlos in der Bautzener Innenstadt im Internet surfen – ein solches Vorhaben hatte sich das Wirtschaftsförderungsamt der Stadt bereits im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt. Öffentlich ist es seitdem ruhig um das Thema WLAN-Hotspots geworden. Jedoch nicht so hinter den Kulissen, schenkt man Amtsleiter Alexander Scharfenberg Glauben. Im Oberlausitzer Kurier spricht der Rathausmitarbeiter über die Herausforderungen beim Bau der Internetzugänge, die Kosten und Möglichkeiten, die aus dem Angebot resultieren.

Herr Scharfenberg, Hand aufs Herz, wie ist es aktuell um das Vorhaben bestellt?

Alexander Scharfenberg: Die Stadtverwaltung ist dabei, den Fördermittelantrag vorzubereiten, Anbieter zu selektieren und technische Fragen zur Umsetzung zu beantworten.

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Welche Fragen könnten das beispielsweise sein?

Alexander Scharfenberg: Da sich aufgrund denkmalschutzrechtlicher Belange in der Altstadt nicht beliebig drahtlose Internetzugänge montieren lassen, sind wir dazu gezwungen, uns damit ins Innere der entsprechenden Gebäude zu bewegen. Aber nicht alle Immobilien befinden sich in kommunalem Eigentum. Deshalb sind wir darauf angewiesen, Lösungen mit den jeweiligen Hausbesitzern zu finden. Immerhin müssen ja unter anderem Leitungen verlegt werden. 

Wann lassen sich vor diesem Hintergrund die Hotspots frühestens installieren und in Betrieb nehmen?

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Alexander Scharfenberg: Ich bitte um Nachsicht, dass wir diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig beantworten können. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung und hoffen auf eine schnelle Umsetzung.

Weshalb sollen in der Innenstadt drahtlose Internetzugänge errichtet werden?

Alexander Scharfenberg: Bei den ausgewählten Standorten handelt es sich um touristisch relevante Anlaufpunkte. Die Besucher der Stadt sollen an allen wichtigen Plätzen die Möglichkeit haben sich zu informieren.

Mit welchen Kosten ist dabei zu rechnen?

Alexander Scharfenberg: Da wie gesagt noch die eine oder andere technische wie bauliche Schwierigkeit umgangen werden muss, kann eine finanzielle Kostenaufstellung noch nicht gegeben werden.

Auf wessen finanzielle Unterstützung kann die Kommune in dem Zusammenhang bauen und in welcher Höhe?

Alexander Scharfenberg: Die Umsetzung kann mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert werden.

Was verspricht sich die Verwaltung von der Initiative?

Alexander Scharfenberg: Wir gehen mit dem Angebot nur mit der Zeit. In allen europäischen Nachbarländern werden in touristisch relevanten Gebieten WLAN-Hotspots angeboten. Das gehört heutzutage einfach zur Grundausstattung einer jeden Stadt. Im Rahmen des Angebotes besteht auch immer die Möglichkeit, Marketing für die Kommune zu betreiben. Diese Möglichkeit möchten wir natürlich gern nutzen.

Inwieweit gibt es Pläne, das dann vorhandene Drahtlosinternet-Netz auszubauen?

Alexander Scharfenberg: Sollte es nach Errichtung der geplanten Hotspots noch weitere Plätze geben, an denen eine Umsetzung sinnvoll erscheint, werden wir uns dem Thema annehmen.

Bleibt noch eine Frage, die sicherlich jeden Internetsurfer interessiert, der sich künftig in das Netz einloggt: Welche finanziellen Verbindlichkeiten kommen auf ihn zu?

Alexander Scharfenberg: Keine. Die Betreiberkosten müssen durch jede Kommune selbstständig getragen werden. Diese schlagen mit circa 30 bis 50 Euro pro Hotspot und Monat zu Buche. Wir sehen diesen Beitrag als Marketingmittel für die Stadt.

Roland Kaiser / 12.11.2018

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