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22. Stadtfest steigt trotz klammer Kasse

22. Stadtfest steigt trotz klammer Kasse

Auch zum 22. Zittauer Stadtfest sollen trotz kurzer Vorbereitungszeit und weniger Geld von der Stadt wieder tausende Besucher in die Zittauer Innenstadt gelockt werden, um gemeinsam zu feiern. Am Abend ist der Marktplatz in Lichter „getaucht“. | Foto: Mic

Zittau. Jetzt steht es fest: Die Zittauer und ihre Gäste aus nah und fern feiern trotz klammer Haushaltskasse. Vom 8. bis 10. Juli findet in der Innenstadt vom Johannisplatz bis hin zum Salzhaus das 22. Zittauer Stadtfest statt.

„Wir prüfen derzeit noch ganz genau, welche Plätze wir einbeziehen“, sagt die Kulturreferentin Wiepke Steudner. Aufgrund der prekären städtischen Haushaltslage war zwischenzeitlich öffentlich darüber diskutiert worden, dass Stadtfest möglicherweise nicht zu feiern, um Kosten zu sparen.

„Wir haben uns trotzdem dafür entschieden, weil es ein besonderer Höhepunkt im Leben der Stadt Zittau ist. Dieses generationsübergreifende kulturelle Angebot sehen wir als gute Gelegenheit an, um gemeinsam zu feiern und unseren Einwohnern danke zu sagen, dass sie hier leben“, sagt Wiepke Steudner. Deshalb seien auch wieder Mittel zur Verfügung gestellt worden.
Zu den drei Standbeinen für die Finanzierung des Stadtfestes zählen die Standgebühr von Schaustellern, Gastronomie und Händlern, langjährige Sponsorenpartner und ein Zuschuss der Stadt, der aufgrund der klammen Haushaltskasse dieses Mal deutlich weniger ausfällt als in den Jahren zuvor. Trotz der „abgespeckten Variante“ verspricht Wiepke Steudner ein buntes Fest für alle Altersgruppen mit einem attraktiven Programm.

Inwieweit hat nun aber die späte Entscheidung für das Zittauer Stadtfest Einfluss auf die Planungen für die dreitägigen Feierlichkeiten? „Das ist für uns schon eine große Herausforderung. Denn die kurze Vorbereitungszeit macht es natürlich ungemein schwieriger. Wir  müssen jetzt ganz intensiv daran arbeiten“, antwortet sie.

Exakte Höhepunkte möchte die Kulturreferentin noch nicht nennen: „Da müssen wir noch etwas die Spannung halten. Vielleicht aber schon mal soviel: Auch das Priberjahr wird sich im Stadtfest in Zusammenarbeit mit Partnern widerspiegeln.“ Der Zittauer Oberamtsadvokat Christian Gottlieb Priber begab sich 1734 auf das Abenteuer seines Lebens, um sich nach seinen Idealen für eine bessere Welt einzusetzen.

Wie in der Vergangenheit immer zu Zittauer Stadtfesten soll auch bei der 22. Auflage neben regionalen Mitwirkenden ein Star der Unterhaltungsbranche auftreten. Der Vertrag dazu sei aber noch nicht unter Dach und Fach, sagt sie.

Und muss nun jedes Jahr neu über das Zittauer Stadtfest diskutiert werden oder bleibt es eine feste Größe? „Es gibt ein Haushaltskonsolidierungspapier. Ich denke schon, dass dort in der Folge noch weiter über Veranstaltungen gesprochen wird“, sagt sie. Wiepke Steudner hofft jedenfalls, „dass es uns auch zur 22. Auflage gelingt, wieder tausende Besucher in die Innenstadt zu locken, um Begegnungen zu schaffen und  gemeinsam zu feiern.“ Vor allem für Einwohner mit schmalen Geldbeuteln ist das Zittauer Stadtfest in der Vergangenheit immer ein Jahreshöhepunkt gewesen, um mal ohne Eintrittskosten, Stars und Sternchen erleben zu können.

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Steffen Linke / 17.05.2016

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