Alaska eröffnet in Ludwigsdorf Jahresreigen

Am 10. geht es durch die Weiten Alaskas. Foto: Still/Wiedemann
Ludwigsdorf. Auf heutige Verhältnisse umgerechnet für den Dumpingpreis von etwa zwei Cent pro Hektar kauften die USA am 30. März 1867 Alaska vom Russischen Reich ab. Der vereinbarte Preis betrug damals 7,2 Millionen US-Dollar. Und Obwohl Alaska fast fünfmal größer als die heutige Bundesrepublik Deutschland ist, nimmt Alaska unter den 50 US-Bundesstaaten nur den 48. Platz im Einwohnerranking mit 733.000 Menschen nur vor Vermont und Wyoming ein. Hingegen ist es von der Fläche fast 2½-mal so groß wie das zweitplatzierte Texas. Alaska, das Land der Bären, Elche und Lachse – und mit dem 6.190 Meter hohen Mount McKinley, den die Russen Bolschaja Gora nannten, auch dem höchsten Berg Nordamerikas – begeistert dabei durch seine Weite und Wildnis. Franziska Sill und Markus Wiedemann aus Görlitz berichten in Ludwigsdorf von ihrer Reise durch den Süden Alaskas. Ein Höhepunkt für sie war etwa, auf eigene Faust Gold zu finden. Ihre Erlebnisse teilen sie am 10. Januar, 19.00 Uhr im Ludwigsdorfer Vereinshaus „Alter Konsum“. Für Getränke und einen kleinen Imbiss sorgen Vereinsmitglieder. Der Heimatverein Ludwigsdorf/Ober-Neundorf e. V. hat bereits seinen Terminkalender für 2026 vorgestellt: Im „Alten Konsum“ findet an jedem ersten Freitag im Monat ein Brett- und Kartenspielabend für Kinder und Erwachsene ab 18.00 Uhr statt, Beginn ist jeweils 18.00 Uhr, an jedem zweiten Sonntag im Monat bis April und ab November lädt das Konsum-Kränzel zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr ein. Am 23. Januar, 18.00 Uhr, folgt nach dem Alaskavortrag eine Verkehrsteilnehmerschulung mit Michael Haase. Am 14. Februar, 18.00 Uhr, lädt die ’Ludwigsdorfer Weinerei’ mit Axel Krüger zur Weinverkostung ein, am 7. März, 19.00 Uhr, stellt die Nepal-AG des Anne-Augustum-Gymnasiums das Pelmang-Projekt vor. Am 14. März, 17.00 Uhr, spricht Jesco Huhle aus Görlitz über die Familienfluchtgeschichte Puttkamer–Danzig–Prag–Dresden, am 18. April, 19.00 Uhr, nimmt Mario Conrad aus Ludwigsdorf die Zuhörer mit auf eine Reise durch Albanien und Montenegro. Am 20. September findet die 18. Offene Sächsische Meisterschaft im Kürbiswiegen statt, Mitte Oktober schließt sich die Prämierung der besten Kürbisdekorationen an.