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Chrupalla hält es mit Hahne: „Seid ihr noch ganz bei Trost!“

Chrupalla hält es mit Hahne: „Seid ihr noch ganz bei Trost!“

AfD-Spitzen und Görlitzer Wahlkreiskandidat Tino Chrupalla in seinem Abgeordnetenbüro in Weißwasser Foto: Till Scholtz-Knobloch

Der Niederschlesische Kurier stellt Ihnen die Direktkandidaten der Parteien für die Bundestagswahl am 26. September auf eine sehr persönliche Weise vor. Dieses Mal Tino Chrupalla (46), der für die AfD ins Rennen geht. Tino Chrupalla ist verheiratet und Vater von drei Kindern. 2017 hat er das Direktmandat für den Wahlkreis Görlitz gewonnen und ist seitdem Mitglied im Deutschen Bundestag und Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland im Bundestagswahlkampf 2021.

Herr Chrupalla, gibt es ein Schlüsselerlebnis, wieso Sie angefangen haben, sich in der Politik zu engagieren?

Tino Chrupalla: Zuerst die Eurorettung und dann die Migrationskrise haben mich dazu veranlasst, selbst politisch tätig zu werden.

Welche charakterlichen Züge würden Sie sich selbst zuschreiben?

Tino Chrupalla: Fleißig. Zielstrebig. Ungeduldig.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Tino Chrupalla: Pellkartoffeln mit Quark

Gibt es eine Redewendung oder eine politisch sehr häufig genutzte Floskel, die Sie bewusst meiden und falls ja: Aus welchem Motiv?

Tino Chrupalla: „Das ist alternativlos.“ Eine zutiefst antidemokratische Floskel. Bei uns in der Alternative für Deutschland ist der Name Programm.

Welchen Berufswunsch hatten Sie, Tino Chrupalla, als Kind?

Tino Chrupalla: Handwerksmeister

Einmal angenommen, Sie würden einem Verein oder einer Institution im Landkreis Görlitz einen Millionengewinn zuteilen dürfen. Wer wäre Ihr Begünstigter und warum?

Tino Chrupalla: Ich würde zunächst die lokale Wirtschaft fördern, um die Zukunft der Region zu sichern.Gern würde ich aber auch einen Teil des Geldes zur Förderung des Jugend- und Breitensportes verwenden.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch und wieso haben Sie zu diesem Buch gegriffen?

Tino Chrupalla: „Seid ihr noch ganz bei Trost!“ von Peter Hahne.

Was schätzen Sie an Ihren Konkurrenten Florian Oest?

Tino Chrupalla: Er ist engagiert und bemüht sich im Wahlkreis aktiv zu sein.

Redaktion / 03.09.2021

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Kommentare zum Artikel "Chrupalla hält es mit Hahne: „Seid ihr noch ganz bei Trost!“"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Harald schrieb am

    Hier merkt man wie Handwerksberufe als nichtig herabgestuft werden. Es sind die Berufe, welche das Land am Laufen halten. Dabei 40% Lohnabzüge haben.

    Gerade so einer wie der Chrupalla hat Ahnung vom Leben, bzw hat einen Draht zum Volk, was bei den jetzigen etablierten Einheitsparteinen noch nie gewesen ist.

    Die füllen sich lieber aus Steuergelder die eigenen Taschen.

    Was hat Honecker mit der AFD zu tun?
    Viel mehr finde ich das die Volksparteien eher zur SED mutieren.

    Hier erkennt man sofort wer Beamter ist. Weil die keine Zukunftssorgen zu haben scheinen. Und gern den A... für die ganze Welt hinhalten wollen, um im Glanz darzustehen.

    Ihnen wird ja kaum was vom Brutto/ Netto abgezogen. Da kann man natürlich die ganze Welt ohne Gegenleistung durchfüttern... woher es kommt ist scheinbar egal. Ist ja bei den Pensionen auch so. Die erwirtschaften auch die Arbeitenden, nebenbei mit und erhalten mit bis Dato geplant, 70. Lebensjahr, eine Hungerrente.

    Wären die einen nicht so gierig, dann gäbe es die AfD nicht.

  2. Torsten schrieb am

    Chrupalla als Kanzlerkandidat??? Also wir hatten ja schon einmal einen Handwerker als Oberhäuptling - der war Dachdecker und hieß Honnecker. Was soll da mit einem Anstreicher wie dem aus Görlitz anders werden - genau - Nichts! Gutmensch zu sein ist also genau der richtig und einzig sinnvolle Weg für uns die wir mit all den anderen Menschen auf der Welt in einem Boot sitzen. Aber diese Erkenntnis geht weit über den beschränkten Horizont der meisten Alternativen für Dachdecker, Anstreicher und anderer brauner Gesellen hinaus.

  3. Harald schrieb am

    Schade, dass Sie sich nicht als Kanzlerkandidaten stellen oder jemand anderes von der AFD.
    Da wäre Deutschland endlich auf einem gutem Weg, seine eigenen Interessen zu verwirklichen, anstatt sich, wie es wieder kommen wird, zum Gutmenschidioten weltweit zu machen.
    Es ist wie in einem Alptraum, nur das man dort mal aufwacht.