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Dachsanierung am Schwesternhaus

Dachsanierung am Schwesternhaus

Die Dachsanierung ist Voraussetzung, um das Gebäude langfristig zu erhalten. Foto: Uwe Menschner

Kleinwelka. Ein großer Kran dominiert derzeit das Ortsbild von Kleinwelka. Er zeigt an, dass die schon seit langem vorbereitete Dachsanierung nun endlich im Gange ist. Das historische Schwesternhaus Kleinwelka bei Bautzen erhält rund 220.000 Euro Fördermittel für die Sanierung von Dachstuhl und Dacheindeckung. Möglich wird dies durch Fördermittel in Höhe von 220.000 Euro je zur Hälfte aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes und der Denkmalförderung des Freistaates Sachsen. 

Die Dachsanierung ist Voraussetzung, um das Gebäude langfristig zu erhalten und später für soziokulturelle Angebote zu öffnen. Bereits 2023 und 2021 gab es Fördermittel für erste Arbeiten an der Dach- und Fachwerkkonstruktion. Zu den aktuell laufenden Arbeiten schreibt der Schwesternhaus-verein auf seiner Facebook-Seite: „Die Sanierung geht weiter. Und zeigt, wie wichtig es war, so rasch wie möglich das Dach anzugehen. Die Ecke zur Apotheke allerdings hatte keiner so recht auf dem Schirm. Dabei war es absolut notwendig, hier bestandsschonend, aber essenziell einzugreifen. Eigentlich war der Dachbereich Übergang erstes Gebäude zum Chorsaalflügel das eigentliche Problem. Solche ’baulichen Erweiterungen’ waren damals schon ein Problem, denn diese Zwickel sind nur sehr schwer wirklich dicht zu bekommen. Und dieser Zwickel war definitiv lange Zeit undicht.“

Das 1770 errichtete Haus gehört zu den authentisch erhaltenen Chorhäusern Herrnhuter Prägung in Deutschland. Die Herrnhuter Siedlungen, zu denen Kleinwelka zählt, wurden 2024 als UNESCO-Welterbestätte anerkannt. Das Schwesternhaus ist eines von sieben sächsischen Vorhaben, die im Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV berücksichtigt wurden.⋌

PM/UM / 15.09.2026

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