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Heidebogen trumpft mit Schönheiten auf

Heidebogen trumpft mit Schönheiten auf

Der Lessingturm auf dem Kamenzer Hutberg – eine Anlaufstation beim „Tag der Parks und Gärten“ an diesem Wochenende. Foto: Screenshot

Pulsnitz. An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Am Sonntag, 30. Mai, findet eine Neuauflage des „Tages der Parks und Gärten“ in der Region rund um Pulsnitz statt. Seit 2009 gibt es den bereits unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Sächsischen Landtages. Er gilt sowohl als Aushängeschild für die Anlagen und deren betreibende Vereine als auch als zentrale Außenwahrnehmung für einen gesamten Landstrich im Dresdener Speckgürtel. Mit viel Liebe und ehrenamtlichem Engagement werden die Parkanlagen gepflegt. Sie sind so zu „grünen Juwelen“ mit besonderem Wert für Erholungssuchende geworden.

Die Gäste können durch Barockgärten mit wunderschönen Bauwerken und herrlicher Blütenpracht flanieren, sich verzaubern lassen und botanische Kostbarkeiten in der unmittelbaren Umgebung entdecken. Ein Ausflug in die Region lohnt in jedem Fall – ob mit Bus, Bahn oder per Fahrrad. So lädt beispielsweise der Schlosspark in Hermsdorf mit seinen uralten Bäumen und der Teichanlage zum Spazieren ein. Verbinden lässt sich dies mit einer Wanderung durch das Seifersdorfer Tal.

Ebenso ist ein Abstecher nach Oberlichtenau empfehlenswert. Besucher erleben dort die barocke Park- und Schlossanlage. Um das einzigartige Anwesen besser zu verstehen und kennenlernen zu können, hat der Förderverein einen mittels QR-Code geführten „Lehrpfad des Barockgartens“ mit 34 Stationen eingerichtet. Unweit vom Schloss befindet sich das Bibelland Oberlichtenau – Freilichtmuseum und Garten in einem. Der Lebensalltag zu biblischer Zeit wird dort dargestellt und anhand originalgetreuer Nachbauten veranschaulicht. So wird Geschichte für Jung und Alt erlebbar.

Im Ortsteil Bischheim der Gemeinde Haselbachtal befindet sich ein 5,6 Hektar großer Park, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im französischen Rokoko-Stil entstanden ist. Um 1800 setzte sich der englische Stil in der Gartenarchitektur durch. Im Park befindet sich ein Bestand von etwa 1.000 Bäumen. Ein großer Teil davon ist älter als 200 Jahre. Gegenüber wurde kürzlich ein Mehrgenerationenspielplatz eröffnet und steht allen großen und kleinen Besuchern zur Verfügung.

Botanische Besonderheiten und die Aussicht vom 18 Meter hohen Lessingturm bieten sich auf dem Kamenzer Hutberg. Mit Blaufichten wurde vor Ort der erste „blaue Wald“ in Deutschland angelegt.

Hingegen erwartet die Ausflügler in der Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen eine etwa zehn Hektar große Schauanlage mit bis zu 140 Jahre alten Pflanzen, die im Mai mit ihrer atemberaubenden Blütenfülle begeistern. Wer möchte, kann sogar eine Jungpflanze für den Garten daheim erstehen.

Soweit es die aktuelle Situation zulässt, sind in einigen teilnehmenden Parkanlagen Programme in abgespeckter Variante geplant. So soll es im Park Bischheim ab 14.00 Uhr Livemusik und kleine Köstlichkeiten geben. Finanzielle Unterstützung erhält das Netzwerk durch die Ostsächsische Sparkasse und den Verkehrsverbund Oberelbe.

Weitere Infos gibt es hier.

Redaktion / 29.05.2021

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