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Die Südstraße in Zittau wird ausgebaut

Die Südstraße in Zittau wird ausgebaut

Im zweiten Bauabschnitt wird die Kreuzung Schrammstraße, Südstraße in einen Kreisverkehr umgebaut. Foto: Steffen Linke

Zittau. Die Südstraße im südlichen Stadtgebiet von Zittau wird von Ende März bis Mitte Mai 2028 zwischen der Kreuzung Südstraße, Sachsenstraße, Ziegelstraße und der Kreuzung Südstraße, Schliebenstraße auf einer Länge von rund 450 Metern ausgebaut. 

Im zweiten Bauabschnitt wird dabei die Kreuzung Schrammstraße, Südstraße in einen Kreisverkehr umgebaut. Die Gestaltung orientiert sich am „Naturpark-Kreisel“ Schrammstraße, Äußere Oybiner Straße und folgt den Maßgaben der Stadt Zittau. Der Kreisel wird umfassend begrünt. Die Bepflanzung ist abgestuft in große, mittlere und kleine Sträucher. Im Innenkreis werden vier Findlinge platziert, die mit den Wappen nahegelegener Partnerstädte versehen sind. Passende Fahnenmasten ergänzen das Ensemble.

Im Zuge der weiteren Arbeiten werden Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn mit beidseitigen Schutzstreifen, begleitenden Parkstreifen und Gehwegen angelegt. Die Fahrbahnbreite beträgt in der Regel acht Meter mit Schutzstreifen von jeweils 1,50 Meter.

Die Gehwege werden überwiegend 2,50 Meter breit hergestellt, örtlich begrenzte Engstellen sind laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr möglich. Im Zuge des Ausbaus werden zahlreiche Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert, unter anderem Trinkwasser-, Gas-, Fernwärme-, Strom- und IT-/ Fernmeldeleitungen sowie Abwasserkanäle und die öffentliche Beleuchtung.

Die Baumaßnahme erfolgt in drei Teilabschnitten unter Vollsperrung der jeweils betroffenen Teilabschnitte, der Durchgangs- und Busverkehr wird umgeleitet. Der nähere Verkehr wird überwiegend über die Gerhart-Hauptmann-Straße geführt, großräumige Umleitungen sind nicht vorgesehen.

Die Gesamtbaukosten betragen voraussichtlich rund 4,8 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen trägt hiervon 1,7 Millionen Euro, die Stadt Zittau trägt 2,3 Millionen Euro und die Stadtwerke tragen 800.000 Euro.

Steffen Linke / 16.03.2026

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