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Hetzkampagne im Namen Krabats bleibt ungesühnt

Hetzkampagne im Namen Krabats bleibt ungesühnt

2022 bestätigte das Landratsamt Bautzen, dass es kein Fehlverhalten Thomas Zschornaks gegeben habe. Foto: Archiv

Nebelschütz. Die Kampagne gegen den früheren Nebelschützer Bürgermeister Thomas Zschornak bleibt ohne rechtliche Folgen. Wie die in Berlin erscheinende „taz“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Görlitz berichtet, seien die entsprechenden Untersuchungen eingestellt worden. Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen habe keiner konkreten Person eine Täterschaft nachgewiesen werden können, zitiert das Blatt eine Sprecherin. Thomas Zschornak selbst habe sich über diese Entscheidung enttäuscht gezeigt, so die taz. Der frühere Bürgermeister bestätigte diese Darstellung indirekt, indem er den Artikel auf seinem WhatsApp-Kanal teilte. 

Alles begann in den Jahren 2021/22 mit mehreren Mails an regionale Politiker, in denen falsche Behauptungen über den damaligen Nebelschützer Bürgermeister verbreitet wurden. Wenig später ging dann eine Website unter dem Namen „Wahrheit-Krabat“ ans Netz, die diese Vorwürfe einem breiteren Personenkreis zugänglich machte und dafür auch aus vertraulichen Dokumenten zitierte. „Das hat mich sehr mitgenommen und ging so weit, dass ich ernsthaft erkrankte“, erklärte Thomas Zschornak 2022 gegenüber dem „Oberlausitzer Kurier.“ Mit großer Willensstärke sei es ihm gelungen, seinen Pflichten als Bürgermeister weiter nachzukommen und somit die Zwangsverwaltung der Gemeinde Nebelschütz durch einen Amtsverweser zu vermeiden. Ebenfalls 2022 bestätigte das Landratsamt Bautzen, dass es keine Erkenntnisse über ein Fehlverhalten Zschornaks im Amt gebe und dass entsprechende Behauptungen haltlos seien.

Uwe Menschner / 13.01.2026

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