„Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“

Die 27. Ausgabe des Lausitzer Blütenlaufs in Kamenz am 3. Mai war gut besucht: mit über 1.100 Aktiven und einem begeisterten Publikum. Bei sommerlichem Wetter ging es zu Fuß und per Rad auf die Strecken in und um Kamenz, deren hügeliges Streckenprofil vie
Der 27. Lausitzer Blütenlauf am 3. Mai zog bei sommerlichem Wetter 1.183 Aktive nach Kamenz – noch mehr als die 1.034 im vergangenen Jahr. Sie maßen bei Laufen, Duathlon, Radrennen und Nordic Walking ihre Kräfte, angefeuert von zahlreichen Zuschauern. Start und Ziel befanden sich traditionsgemäß auf dem Markt der Lessingstadt. Die verschiedenen Rennen so zu koordinieren, dass sie reibungslos verliefen, verlangte den Organisatoren einiges ab: dem Ostsächsischen Schwimmverein Kamenz e. V., dem Triathlon Team Lausitz e. V. und der Stadt Kamenz. „Bei uns gilt: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Nach jedem Blütenlauf beginnen wir gleich mit der Vorbereitung für das kommende Jahr“, sagt Tino Richter, Vorsitzender des Ostsächsischen Schwimmvereins. Ohne die vielen Helfer, vor allem von der Stadt und aus den Vereinen, sei der Blütenlauf nicht denkbar. Sie kümmern sich unter anderem um die Ausschreibung, die Anmeldung der Athleten und die Absperrungen der Straßen oder fungieren als Streckenposten, auch außerhalb der Stadt. Der Blütenlauf, der immer am 1. Sonntag im Mai stattfindet, ist nach der Rhododendronblüte auf dem Hutberg benannt. „Die Läufe und Radrennen gelten ob des hügeligen Streckenprofils als herausfordernd. Gerade Triathleten mögen das“, kommentiert Tino Richter. Die Idee für den Blütenlauf hätten einst laufbegeisterte Kamenzer Schwimmer gehabt, fügt er hinzu. Zu den Laufwettbewerben seien dann Radrennen dazugekommen, in der Tradition des „Lausitzer Anradelns“. Später erweiterte man die Veranstaltung unter anderem um den Inklusionslauf, bei dem der Gewinner ausgelost wird, und einen Nordic-Walking-Entscheid über zehn Kilometer.