Direkt zum Inhalt springen
Info & Kommentare

Neue Heidschnucken für die ökologische Landschaftspflege

Neue Heidschnucken für die ökologische Landschaftspflege

Zwei Wochen lang werden die 35 neuen Heidschnucken von Schäferin Meike Biskop und Schäferlehrling Vladislav Bosert aufmerksam gepflegt und beobachtet, um danach in die Schafherde der Naturschutzstation integriert zu werden. Foto: Bernhard Donke

Förstgen. In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 2018 hatte die Schäferei der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ 72 Tiere durch einen Wolfsangriff verloren. Ein Verlust, der sehr schmerzlich war, da die Tiere dringend zu ökologischen Landschaftspflege im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft benötig werden.
Der Verlust war umso größer, da unter den Wolfsopfern viele tragende Muttertiere waren, deren Nachwuchs für die Haltung der Moorschnuckenherde und auch für den Verkauf an Schafhalter dringend benötigt wurden. Einen Teil des Verlustes wurde durch Tierspenden von Privatpersonen gedeckt, über die der Niederschlesische Kurier bereits berichtete. „Ja wir waren erstaunt, welche Welle der Hilfsbereitschaft uns erreichte, so dass ein Teil des Verlustes durch Schafhalter, die uns Schafen spendeten gedeckt werden konnten“, betont noch einmal Meike Biskop, die Leiterin der Schäferei auf der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz. Doch die Spenden deckten nicht die gesamten Verluste, so dass die Naturschutzstation zusätzlich Schafe ankaufen muss. „Ja das ist so, wir haben ja auch Aufgaben und Arbeiten mit unseren Schafherden bei der ökologischen Landschaftspflege im Biosphärenreservat zu tätigen und dazu brauchen wir Schafherden mit einer entsprechender Anzahl an Tieren“, sagt Annett Hertweck, die Leiterin der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz.

So kaufte die Naturschutzstation nun vom Schäfermeister Fritz Weber aus Eilsleben 35 Schafe der Rasse „Weiße Hornlose Heidschnucken“. Die Tiere nahmen der Schäferlehrling im zweiten Lehrjahr Vladislaw Bosert und Schäferin Meike Biskop in Empfang. Die Tiere wurden getrennt von den anderen Schafen der Naturschutzstation in einen separaten Stall untergebracht. Hier sind sie zunächst zwei Wochen lang in Quarantäne gewesen und werden jetzt in die neuaufzubauende Schafherde integriert.

Redaktion / 23.02.2019

Was sagen Sie zu dem Thema?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Die Mail-Adresse wird nur für Rückfragen verwendet und spätestens nach 14 Tagen gelöscht.

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.

Weitere aktuelle Artikel