Polizei probte den Ernstfall im Dreiländereck

Ein große Polizeiaufgebot war während des Geschehens im Dreiländereck im Einsatz. Foto: Thomas Baier
Hrádek nad Nisou/Porajòw, Sieniawka/Zittau. Polizisten aus Tschechien, Polen und Deutschland haben am vergangenen Mittwoch den Ernstfall geprobt. Hauptziele der internationalen Übung im Dreiländereck waren laut Planungen die grenzüberschreitende Nacheile und die Zusammenarbeit der Polizei des Freistaates Sachsen, der Bundespolizei sowie der tschechischen und polnischen Polizei unter Berücksichtigung der Abkommen zwischen den jeweiligen Staaten. Als Grundlage diente bei zwei Szenarien ein fiktives Ermittlungsverfahren gegen eine international agierende Schleuserbande. Im ersten Szenario durchbrach das Täterfahrzeug im Bereich der Polizeidienststelle in Hrádek nad Nisou eine Kontrollstelle und überfuhr in diesem Zusammenhang einen Nagelgurt. Kurz darauf kam es zur Täterfestnahme. Im zweiten Szenario kam es nach Überquerung eines Grenzüberganges an einem Wohnmobilparkplatz in Zittau zu einer Täterfestnahme.
Im Bereich der Übung kam es zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen und Straßensperrungen. Die Lichtzeichenanlagen auf der Friedensstraße, an den Einmündungen Schrammstraße und Brückenstraße waren für die Dauer der Übung außer Betrieb. Die Handlungen wurden mit einer Drohne der Polizei dokumentiert. Viele hochrangige Polizeivertreter aus Deutschland, Polen und Tschechien verfolgten das Geschehen direkt vor Ort.