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Rietschen plant einen Energiepark

Rietschen plant einen Energiepark

Der Modergraben befindet sich an der Tagebaukante. Wenige Meter vom Fotostandort entfernt befindet sich die Aussichtplattform Altliebeler Höhe. Foto: Till Scholtz-Knobloch

Altliebel. Am 2. Juli informierten die Gemeinde Rietschen und die LEAG Renewables GmbH in einer Einwohnerveranstaltung über den Planungsstand des vorgesehenen Energieparks Altliebel/Modergraben. Die Veranstaltung fand zum Beginn der öffentlichen Beteiligung statt. Nach Angaben von Rietschens Bürgermeister Ralf Brehmer nahmen 42 Interessierte, teils gar aus Niesky, im Kino von Rietschen teil. An mehreren Themenstationen bewarben Vertreter der LEAG Renewables GmbH das Projekt und gingen dabei auf technische, naturschutzfachliche und immissionsschutzrechtliche Aspekte ein. Vorgestellt wurden außerdem der Entwurf des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Rietschen/Kreba-Neudorf sowie die Planungen der Gemeinde. Bürgermeister Ralf Brehmer und Mitarbeiter der Bauverwaltung standen ebenfalls zur Verfügung.

Dem Niederschlesischen Kurier berichtet Ralf Brehmer, dass eine genau Aufteilung des Energieparkes noch offen ist. Das läge unter anderem daran, dass Photovoltaikanlagen im Gegensatz zu Windkraftanlagen umfassende Bebauungspläne bräuchten. Zugleich müsse man auch aus der Bergbauplanung aussteigen. Dritte Komponente des Energieparks wären noch Energiespeicher.

Im erste öffentlichen Treffen zum Vorhaben kamen Hinweise und Bedenken zu verschiedenen Aspekten der Planung zur Sprache, diese waren in einer Pressemitteilung der Gemeinde jedoch nicht näher spezifiziert. An einer Beteiligungsstation des Kommunikationsinstituts IKOME | Steinbeis Mediation konnten Besucher jedenfalls ihre Anmerkungen schriftlich festhalten. Diese werden nach Angaben der Gemeinde ausgewertet und an die Gemeinde sowie den Vorhabenträger weitergeleitet.

Die öffentliche Beteiligung zum geplanten Energiepark läuft nun bis einschließlich 7. August. Stellungnahmen können über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen oder schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Rietschen eingereicht werden.
Nach Angaben der Gemeinde sollen weitere Veranstaltungen zum Projekt in den kommenden Wochen auf der Internetseite der Gemeinde sowie im Rietschener Anzeiger veröffentlicht werden. Das Kommunikationsinstitut IKOME | Steinbeis Mediation begleite den Beteiligungsprozess weiterhin.

Till Scholtz-Knobloch / 12.07.2026

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