Ronge kommt, Gorb bleibt

Emilia Ronge: Erstliga- und Europapokal-Erfahrung für die Rödertalbienen Foto: HC Rödertal
Großröhrsdorf. Die 22-jährige Rechtsaußen Emilia Ronge kehrt zu ihrem Jugendverein HC Rödertal zurück. Die gebürtige Dresdnerin bringt dabei viel Erfahrung aus der ersten Bundesliga und sogar aus der EHF European League mit. Ihre Vertrag beim Erstligisten VfL Oldenburg hatte sie im September 2025 aus persönlichen Gründen aufgelöst. Nun freut sie sich, wieder vor heimischer Kulisse für die Rödertalbienen aufzulaufen. Das Handballspielen erlernte Ronge mit elf Jahren beim VfB 1999 Bischofswerda, zwei Jahre später wechselte sie in die Jugendabteilung des HC Rödertal.
In der Saison 2020/2021 stand sie bereits im erweiterten Kader des Zweitliga-Teams. Nach dem Abstieg 2021 ging sie zu Bayer Leverkusen und später nach Oldenburg. Sport-Geschäftsführer Andreas Baier betonte, dass Ronge nicht nur sportlich helfen, sondern ihre Erstliga-Erfahrung auch bestens an den Nachwuchs weitergeben soll.
Die Rückraumspielerin Arwen Gorb hat ihren Vertrag beim HC Rödertal wenige Tage vor ihrem 24. Geburtstag verlängert, zudem besteht eine Option für eine weitere Saison. Die 1,82 Meter große Rechtshand betonte, dass sie sich in Dresden sowohl privat als auch beruflich sehr wohl fühle und bewusst für das Gesamtpaket des Vereins entschieden habe. Sportlich hat der HCR nach ihren Worten noch einige Ziele, zu denen sie ihren Teil beitragen möchte. Neben ihrer Spielerkarriere war Gorb auch als Trainerin des Juniorteams erfolgreich und feierte dort einen Meistertitel. Sport-Geschäftsführer Andreas Baier lobte ihre Mentalität und außergewöhnliche Qualität als wichtige Stütze des Teams. Den Handball bekam Arwen Gorb quasi in die Wiege gelegt, da ihre Mutter Tatjana Gorb zweimal olympische Bronze für Russland gewann. Über die Stationen Thüringer HC, Neckarsulm und Zwickau kam Gorb schließlich zum HC Rödertal, wo sie nach überstandener Verletzung sofort ein Garant im Spiel war.