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Schlesisches Museum investiert in den Abbau von Barrieren

Schlesisches Museum investiert in den Abbau von Barrieren

Das Schlesische Museum zu Görlitz Foto: Klaudia Kandzia

Seit zwei Jahren führt das Schlesische Museum zu Görlitz Maßnahmen mit dem Ziel durch, das Haus und seine Veranstaltungs-, Ausstellungs- sowie Onlineangebote barrierearm zu gestalten. Menschen mit Behinderungen soll es erleichtert werden, sich ohne Hilfe im Gebäude bewegen können. Der im März 2019 durch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, übergebene Zuwendungsbescheid hat eine Reihe von technischen Verbesserungen im Museumsgebäude ermöglicht.

„Sobald das Museum nach der pandemiebedingten Schließung wieder öffnen kann, stehen automatisch öffnende Türen und ein Sitzlift zur Verfügung. Die Eingangstür und die Verbindungstüren zwischen den Teilgebäuden des Museumskomplexes können nun ohne Kraftaufwand durchschritten werden. Die Nutzung der Toilette ist für Rollstuhlfahrer bedeutend erleichtert. Endlich ist auch ein Ausstellungsraum für Gehbehinderte zugänglich, der für sie bislang nicht erreichbar war. Die Treppe zu der im Dachstuhl des Mittelgebäudes gelegenen Galerie wurde mit einem Sitzlift versehen. Außerdem wurden ein Rollstuhl und ein Rollator angeschafft“, betont die Historikerin Dr. Martina Pietsch vom Museum.

Derzeit wartet das Museum auf die Entscheidung über einen neuen Zuwendungsantrag. Die beantragten Mittel in Höhe von 31.000 € sollen noch in diesem Jahr verwendet werden, um Barrieren bei einem Museumsbesuch zu reduzieren. Zu den geplanten Maßnahmen gehört der Einbau einer Gegensprechanlage am großen Eingangstor des Schönhofes, die Erneuerung verschiedener Orientierungshilfen für Besucher im Gebäude und die Überarbeitung der Flucht- und Evakuierungspläne.

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Till Scholtz-Knobloch / 02.04.2020

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