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Talenteschmiede der Kammermusik auf Schloss Gröditz

Talenteschmiede der Kammermusik auf Schloss Gröditz

Zum dritten Mal lädt die Kammermusikfest Oberlausitz Akademie junge Musikerinnen und Musiker ein, gemeinsam unter professioneller Anleitung zu musizieren. Eine Bewerbung ist bis 31. März 2026 möglich. Foto: Martin Pizga

Region. Die Kammermusikfest Oberlausitz Akademie (KMA) öffnet erneut für talentierte, junge Musiker ihre Pforten und lädt den musikalischen Nachwuchs der Region ein, auf Schloss Gröditz Teil eines einzigartigen Klangerlebnisses zu werden. Vom 13. bis 16. August 2026 verwandelt sich die Schlossanlage in eine inspirierende Talenteschmiede der Kammermusik. Unter der künstlerischen Leitung des weltberühmten Bratschisten Prof. Nils Mönkemeyer erwartet die ausgewählten Akademisten ein intensives Programm, das die Liebe zur Kammermusik in den Mittelpunkt stellt. Ab sofort bis zum 31. März können sich junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 12 bis 18 Jahren aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz um einen der bis zu 15 begehrten Plätze bewerben. Gesucht werden Jugendliche, die ihr Streich-, Holz- bzw. Blechblasinstrument oder das Klavier nicht nur sicher beherrschen, sondern mit echter Leidenschaft und Neugier erforschen.

„Unsere Akademie versteht sich als ergänzender, kammermusikalischer Baustein zum bestehenden Unterrichtsangebot der Musikschulen“, betont Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, Intendant des Kammermusikfests Oberlausitz. „Die enge Zusammenarbeit mit den vier Musikschulen des Kulturraums, deren Vertreter auch in der Jury sitzen, macht dieses Projekt so besonders und authentisch“, fügt er hinzu. 

Im Mittelpunkt der Akademietage steht laut eigenen Angaben die persönliche Betreuung auf höchstem künstlerischen Niveau. Ein Dozententeam der Hochschule für Musik Carl Maria v. Weber Dresden begleitet die jungen Talente. Neben Prof. Nils Mönkemeyer (Viola) geben Prof. William Youn (Klavier), Prof. Björn Kadenbach (Trompete), Prof. Uta Schmidt (Flöte und Blockflöte), Prof. Neasa Ní Bhriain (Viola) und der Rektor der Hochschule, Prof. Lars Seniuk (Trompete), ihr profundes Wissen und ihre künstlerische Leidenschaft weiter. Diese unmittelbare Begegnung mit renommierten Persönlichkeiten des Musiklebens setzt wertvolle und nachhaltige Impulse für die eigene Entwicklung.
Abseits vom Alltag entfaltet sich im historischen Ambiente von Schloss Gröditz die faszinierende Magie des gemeinsamen Musizierens. Hier lernt man, im Ensemble zu „atmen“, aufmerksam zuzuhören, musikalische Verantwortung zu übernehmen und Musik als lebendigen, dialogischen Prozess zu begreifen. Diese intensive Erfahrung schärft das Gehör und das Gespür für das Miteinander, heißt es.
Die Akademie ist auch ein Ort der Begegnung und Vernetzung. Gleichaltrige mit ähnlicher Leidenschaft und Ambition aus der gesamten Oberlausitz treffen hier zusammen. Beim gemeinsamen Proben, Musizieren und Austausch entstehen nicht nur einzigartige Klänge, sondern oft auch bleibende Freundschaften und ein starkes Motivationsnetzwerk. In lockerer Atmosphäre eröffnet sich zudem die Möglichkeit, mit erfahrenen Musikern über künstlerische und berufliche Perspektiven zu sprechen.
Den Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit bildet das öffentliche Abschlusskonzert am Sonntag, 16. August, um 11.00 Uhr, in der Ev.-luth. Kirche Baruth. Vor einem aufmerksamen Publikum präsentieren die Ensembles die erarbeiteten Werke.

„Wenn du bereit bist für diese intensive, bereichernde und freudvolle Reise in die Welt der Kammermusik, dann zögere nicht! Nutze diese einzigartige Gelegenheit, dein Spiel zu vertiefen, unschätzbare Erfahrungen zu sammeln und Teil einer besonderen musikalischen Gemeinschaft zu werden. Bewirb dich bis zum 31. März 2026“, heißt es dazu in einem Aufruf. 
Alle Informationen zur Bewerbung für die dritte Ausgabe der Akademie sind unter www.kammermusikfest-oberlausitz.de zu finden.

Die Kammermusikfest Oberlausitz Akademie ist ein Bestandteil des Kammermusikfestes Oberlausitz und findet im zweijährlichen Wechsel mit dem Festival statt. Sie wird ermöglicht durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien sowie der Landkreise Bautzen und Görlitz.

Bettina Hennig / 08.02.2026

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