Telefonische Beratung für in der DDR inhaftierte Frauen

Das Erbe der DDR wirkt weiter nach – hier ein erhaltener Grenzpfahl im Harz. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Dresden. Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet am Dienstag, dem 15. September, einen telefonischen Beratungstag für Frauen an, die aus politischen Gründen in der DDR inhaftiert waren.
Von 8.00 bis 14.00 Uhr beantwortet dann Berater Maximilian Heidrich unter der Telefonnummer (0351) 493 37 00 Fragen zu Rehabilitierung sowie Ausgleichs- und Entschädigungsleistungen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen. Auch Angehörige können sich beraten lassen. Anlass für den Beratungstag ist unter anderem der erste „Tag der Begegnung“ in der Gedenkstätte Hoheneck am 12. September.
Das frühere Frauengefängnis war von 1950 bis 1989 das größte Frauengefängnis in der DDR.