Tiefe Infos über den tiefsten See in den Weiten Russlands

Am Baikal gibt es unter Burjaten und Ewenken Schamanen. Hier vollzieht der Schmanae Valentin eine Zeremonie. Foto: M. Feierabend
Berlin. Am 21. April findet seitens des Senckenberg-Museums um 19.30 Uhr im Humboldtsaal, Platz des 17. Juni 2, ein Multivisionsvortrag zum Baikalsee statt. Unter dem Titel „Baikal – das Blaue Auge der Erde“ stellt Referent Michael Feierabend die Landschafts- und Naturräume Sibiriens anhand von Fotografien und Videosequenzen vor.
Der Baikalsee gilt als ältester und tiefster Süßwassersee der Erde und ist durch seine Lage in einer aktiven Riftzone auch geologisch interessant. Der Vortrag behandelt neben der Entstehungsgeschichte und den geologischen Prozessen auch die ökologische Bedeutung der Region. Mit rund 2.500 nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten zählt der See zu den artenreichsten Binnengewässern weltweit. Darüber hinaus werden Aspekte der Nutzung natürlicher Ressourcen sowie das Leben der Bevölkerung im Umfeld des Sees thematisiert. Der etwa 75-minütige Vortrag basiert auf wiederholten Reisen des Referenten in die Region. Der Eintritt beträgt drei Euro.