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Volksbank Dresden-Bautzen zog Bilanz

Volksbank Dresden-Bautzen zog Bilanz

Die Volksbank Dresden-Bautzen hat sich in einem herausfordernden Umfeld gut behauptet und die eigene Marktrelevanz ausgebaut. Foto: Volksbank Dresden-Bautzen eG

Mit ihrem soliden, traditionellen Geschäftsmodell erzielte die Volksbank ein sehr gutes Ergebnis.

Bautzen/Dresden. Am 3. Juni 2026 haben Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Dresden-Bautzen eG im Rahmen der Vertreterversammlung das Geschäftsjahr 2025 bilanziert. In einem herausfordernden Umfeld hat sich die Bank gut behauptet und die eigene Marktrelevanz ausgebaut. Mit ihren 46.268 Mitgliedern ist die Volksbank die größte Personengemeinschaft der Region. Durch die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent partizipieren die Mitglieder von der guten Entwicklung ihrer Bank.

Kennzahlen

Im Vorjahresvergleich ist die Bilanzsumme um 5,9 Prozent oder 163 Mio. EUR auf nun 2,902 Mrd. EUR gewachsen. Die Kundenforderungen (inklusive Schuldscheindarlehen) stiegen von 1,173 Mrd. EUR auf
1,266 Mrd. EUR. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen im Jahr 2025 um rund 0,126 Mrd. EUR auf 2,493 Mrd. EUR. Insbesondere die Tagesgelder und die Termingelder verzeichneten einen Zuwachs des Volumens.

Erträge und Aufwendungen

Der Zinsüberschuss betrug im Berichtsjahr gut 43,418 Mio. EUR. Hinzu kamen Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen in Höhe von rund 16 Mio. EUR. Die Provisionserträge stiegen leicht auf rund 24 Mio. EUR. Die Verwaltungsaufwendungen einschließlich der Personalkosten betrugen im Berichtsjahr 42,3 Mio. EUR und erhöhten sich damit gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Mio. EUR.
Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag bei rund 42 Mio. EUR. Es erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 13,6 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem geplanten Wert. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten waren nur moderate Risiken, durch Kredite oder Bewertungen von Anlagen, zu verarbeiten.

Beschlüsse

Mit der Feststellung des Jahresabschlusses konnten erhebliche Rücklagen in das Eigenkapital der Bank eingestellt werden. Damit stiegen die Eigenmittel der Bank von 256 Mio. EUR auf 298 Mio. EUR. Dies verbessert die Risikotragfähigkeit und ist wesentliche Grundlage dafür, dass die Volksbank als Finanzierer des Mittelstands ein verlässlicher Partner bleiben wird.
Die Vertreter haben dem Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent zugestimmt. Damit fließen 2,156 Mio. EUR an die Anteilseigner in der Region zurück. Die Mitglieder der Volksbank partizipieren damit deutlich am erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 ihrer Bank. Vorstand und Aufsichtsrat wurden von den Vertretern in getrennten Abstimmungen für das Jahr 2025 entlastet.
Personalien

Die Mitglieder des Aufsichtsrates, Marlen Reppe, Hagen Döhl, Reno Jahn und Thilo Mühle schieden gemäß Satzung turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat aus. Ihre Wiederwahl war zulässig und ist mit überwältigender Mehrheit erfolgt.

Ausblick

Der Vorstand der Volksbank erwartet im Jahr 2026 keine deutliche Verbesserung der konjunkturellen Lage in Deutschland. Die weltpolitischen Unsicherheiten bleiben bestehen. Über Rohstoff- und Energiepreise besteht eine deutliche Inflationsgefahr.

Wesentliche Chancen bestehen für die Volksbank in einem kundenzentrierten Omnikanalbanking, in einem kundengruppenbezogenen Produkt- und Prozessportfolio, in der Positionierung bei Kunden als langfristiger Finanzpartner, in der aktiven, gezielten und entschlossenen digitalen Transformation inklusive KI sowie der Erhöhung der Kundenbindung innerhalb des attraktiven Marktgebietes.
Zur Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit investiert die Volksbank in die ständige Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, in die Filialen und die eigene IT. 
Mit der Kombination von persönlicher und digitaler Nähe sieht sich die Bank gut für die Zukunft aufgestellt.

PM / 01.07.2026

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