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Aus Rittergut wird ein Gemeinschaftshaus

Aus Rittergut wird ein Gemeinschaftshaus

Das ehemalige Rittergut „Mittelhof“ in Herwigsdorf nimmt vom Ausmaß her eine sehr große Dimension an. Foto: Archiv/privat

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Das ehemalige Rittergut „Mittelhof“ in Herwigsdorf nimmt vom Ausmaß her eine sehr große Dimension an. Foto: Archiv/privat

Der Startschuss für eines der größten Bauvorhaben in Herwigsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Rosenbach, ist gefallen. Das ehemalige Rittergut wird zu einem Dorfgemeinschaftszentrum umgebaut.

Herwigsdorf. Herwigsdorf hatte einst vier Rittergüter – bei dem genannten handelt es sich um das Rittergut „Mittelherwigsdorf“, auch als Mittelhof bezeichnet. Die dazugehörige landwirtschaftliche Fläche war circa 125 Hektar groß.

Bis in die 90er Jahre hinein wurde der Komplex von der LPG genutzt. Die Pläne für einen Umbau existieren bereits seit dem Jahr 2002. „Zu diesem Zeitpunkt haben wir den Hof von der Treuhand erworben“, berichtet Roland Höhne. Laut dem Bürgermeister befindet sich das gesamte Rittergut in einem schlechten baulichen Zustand.

Der jetzt auszubauende Teil habe jedoch schon ein neues Dach erhalten und der vom Bauhof genutzte Teil sei saniert, sagt er. Die bevorstehenden Baumaßnahmen reichen von Rohbauarbeiten über den Trockenbau bis hin zur Erneuerung der Haustechnik. Voraussichtliche Fertigstellung – Februar 2019. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf circa 470.000 Euro. Das Land Sachsen fördert das Vorhaben mit etwa 350.000 Euro. Zum größten Teil entstehen funktionale Räume für die Nutzung der Sport- und Festplätze. Der Bürgermeister spricht in diesem Zuge auch von einer gemeinsame Bewirtschaftung der Gemeinde mit den Vereinen. Und spürt Roland Höhne aufgrund des Umbaus des Rittergutes zum Dorfgemeinschaftszentrums eine gewisse Euphorie im Dorf? „Ich denke, dass das mit dem Baufortschritt eintritt – besonders beim Sportverein mit seinen vielen Kindern und Jugendlichen“, antwortet er. Roland Höhne wünscht sich jedenfalls, „dass es bei der Ausführung der Bauarbeiten keine Komplikationen gibt und wir mit den veranschlagten Geldern auskommen.“

Steffen Linke / 04.12.2017

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