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Bußgeldbescheid für Tagebaufirma

Bußgeldbescheid für Tagebaufirma

Malschwitz. Der wegen seiner Haldenerweiterung in die Kritik geratene Betreiber des Steinbruchs Pließkowitz hat jetzt Post vom Bautzener Landratsamt erhalten. „Ermittlungen zur Haldenerweiterung haben Ordnungswidrigkeiten nach Naturschutz-, Forst- und Bergrecht ergeben“, sagte ein Behördensprecher dem OLK auf Anfrage. „Aus diesen Gründen wurde der Pro Stein GmbH & Co. KG am 1. Februar durch das Landratsamt ein Bescheid zugestellt.“ Zu Details und der Höhe eines möglichen Bußgeldes wollte er sich nicht äußern. Das Unternehmen wiederum kündigte an, die erteilten Auflagen zu erfüllen. Gleichzeitig bescheinigte Firmenchef Jens Gerisch der Kreisverwaltung eine korrekte Arbeitsweise. Und er zählte weitere Schritte auf, um die Lebensqualität der Menschen rund um den Tagebau zu verbessern. „Aktuell arbeiten wir an einer Maßnahme zur Lärmminderung und an der Unterstützung der Angelegenheit zum Ausbau der Zufahrtsstraße.“ Bezogen auf das Flächennaturdenkmal „Teufelssteine“ stellte Jens Gerisch klar, dass, zumindest aus Sicht des Unternehmens, das sagenumwobene Himmelsobservatorium nicht in Gefahr sei. „Es liegt von aktuellen und künftigen Sprengstellen minimal 90 Meter entfernt. Für die Einhaltung der Sichtbeziehungen für den Teufelsstein haben wir unsere Planungen zur Haldenentwicklung geändert.“

Roland Kaiser / 11.02.2018

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