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Nach schwül-heißem Sommertag droht heftiges Unwetter

Nach schwül-heißem Sommertag droht heftiges Unwetter

Foto: Rico Löb

Bautzen. In Teilen der Oberlausitz könnte es in den Abend- und Nachtstunden recht ungemütlich werden. Von Westen her zieht eine Unwetterfront auf. Der Deutsche Wetterdienst warnt in diesem Zusammenhang vor heftigem Starkregen, größerem Hagel und schweren Sturmböen, die vereinzelt Orkanstärke erreichen können. Doch nicht nur das. „Heute gelangt zunehmend schwül-heiße Luft in die Region, in der sich mit Übergreifen einer Tiefdruckrinne gebietsweise kräftige Gewitter ausbilden“, erklärte Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig.

Die Berufsfeuerwehr in der Spreestadt sieht sich eigenen Angaben zufolge auf eine mögliche Ausnahmesituation vorbereitet. Im Notfall könne sie auf Spezialausrüstung und entsprechendes Personal zurückgreifen, so ein Sprecher der Stadtverwaltung. Im Normalfall halten des Nachts sechs Kameraden vor Ort die Stellung. Man behalte die Entwicklung genau im Blick.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren befinden sich in Alarmbereitschaft. Die Einsatzkräfte halten Kontakt mit der Zentralen Leitstelle, die bei einer Zuspitzung der Lage rechtzeitig entsprechende Informationen an die Florianjünger weitergibt.

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„Sollte es zu dem angekündigten Starkregen kommen, sind wir in punkto Hochwasserschutz vor allem entlang der Spree diesmal besser gewappnet“, sagte André Wucht vom Presseamt der Stadt Bautzen. Unter anderem seien Uferbereiche von Wildwuchs befreit worden, um Stauungen zu minimieren. Zudem schütze eine meterhohe Wand auf dem Bombardier-Werksgelände vor möglichen Fluten des Flusses. Der Stadtsprecher verwies zudem auf einen neuen Meldepegel am Humboldthain. Dank dieser Kontrollmöglichkeit erhalten die Einsatzkräfte verlässliche Angaben über den Anstieg des Wassers, um bei Erreichen einer kritischen Alarmstufe angemessen reagieren zu können.

Am Freitag zieht die Unwetterfront ab. Es soll aber windig bleiben. Auch mit stürmischen Böen muss nach wie vor gerechnet werden.

Redaktion / 22.06.2017

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