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Volksbanken-Fusion ist beschlossene Sache

Volksbanken-Fusion ist beschlossene Sache

Foto: Archiv

Dresden/Bautzen. Die Vertreterversammlungen der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG und der Volksbank Bautzen haben mit ihrem Votum den Weg für eine Verschmelzung beider Geldhäuser frei gemacht. Mit einer Bilanzsumme von rund 1,9 Milliarden Euro entsteht Unternehmensangaben zufolge die größte Genossenschaftsbank im Freistaat Sachsen.

Vor dem Beschluss zogen die Vorstände beider Banken Bilanz für das vorangegangene Geschäftsjahr. „Die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von jeweils vier Prozent auf die Geschäftsanteile der Mitglieder sowie die Erhöhung des Eigenkapitals sind Ausdruck von gesunder Stärke beider Institute“, sagte Pressesprecher Andreas Wanitzek. „Wie schon in den zahlreichen Informationsveranstaltungen für Mitglieder und Vertreter, die beide Banken in den letzten Monaten durchführten, umrissen die Vorstände die Herausforderungen für die Zukunft und warben für den Beschluss zur Verschmelzung.“ Thomas Müller, Vorstand der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank, zeigte sich erfreut über Abstimmungsresultat: „Dieses Ergebnis ist ein beeindruckender Vertrauensbeweis für den eingeschlagenen Kurs.“ Die anhaltende Niedrigzinsphase, die wachsende Bereitschaft, den Markt regulieren zu wollen und die fortschreitende Digitalisierung würden nach einer aktiven Zukunftsgestaltung verlangen.

Die Verschmelzung erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2017. Bis Ende Juli soll die Eintragung der Volksbank Dresden-Bautzen eG mit ihren dann 128.000 Kunden und 34 Filialen im Genossenschaftsregister über die Bühne gehen. Der Sitz der Genossenschaft ist Dresden. Im September erfolgt die technische Fusion. Die Bautzener Bankkunden müssen sich schon jetzt auf neue IBAN-Nummern einstellen. „Die technischen Systeme so ausgelegt, dass für eine lange Übergangszeit keine Probleme bei Verwendung der alten IBAN entstehen“, beruhigte Andreas Wanitzek.

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Der Aufsichtsrat der neuen Bank setzt sich aus den 18 bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern beider Häuser zusammen. Aufsichtsratsvorsitzender wird Rechtsanwalt Hagen Döhl aus Hoyerswerda. Ihm stehen drei Stellvertreter zur Seite. Mit Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Brzezinski ist das Handwerk im Regierungsbezirk Dresden in diesem Gremium sehr gut verankert.

Dem Vorstand indes gehören Thomas Müller, Mark Binczick, Tilman Römpp und Remo Teichert an. Der Bautzener Vorstand Klaus Otmar Schneider hat die Verschmelzung bis zuletzt aktiv vorangetrieben und damit sein Arbeitsleben vollendet. Er wird am 30. Juni in den Ruhestand verabschiedet. (RED)

 

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Roland Kaiser / 18.05.2017

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