48 Stunden mit vollem Einsatz

Seit 20 Jahren engagieren sich Kinder und Jugendliche im Rahmen der Aktion. Foto: privat
Landkreis Bautzen. Vom 29. bis 31. Mai beteiligten sich im Landkreis Bautzen insgesamt 75 Jugendgruppen an der diesjährigen 48-Stunden-Aktion und setzten im Jubiläumsjahr ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seit 20 Jahren engagieren sich Kinder und Jugendliche im Rahmen der Aktion für ihre Gemeinden, Vereine und Nachbarschaften – auch diesmal entstanden zahlreiche Projekte, die das Leben vor Ort nachhaltig bereichern. Im Oberland waren 20 Gruppen aktiv, die Feuerwehrhäuser strichen, Bahnen für Wettkämpfe bauten, pflanzten, Schmierereien entfernten oder Wanderwege auf Vordermann brachten. In Bautzen führte der Jugendclub Steinhaus eine Müllsammelaktion am Stadtwall durch, während Jugendliche des Mehrgenerationenhauses Gesundbrunnen aus Paletten neue Sitzgelegenheiten fertigten. Im Nordosten des Landkreises befreiten Schüler der Oberschule Malschwitz gemeinsam mit ihrem Bürgermeister Verkehrszeichen von Aufklebern, und die Jugendfeuerwehr Preititz gestaltete einen neuen Rastplatz für Radfahrer. In Hoyerswerda feierte die Jugendfeuerwehr Friedersdorf ihre zehnte Teilnahme in Folge. Die Jugendfeuerwehr Obergurig, die seit Beginn der Aktion regelmäßig dabei ist, präsentierte zum Jubiläum das erste Aktionsshirt sowie den Pokal aus dem Jahr 2006. Die 48-Stunden-Aktion machte eindrucksvoll sichtbar, wie lebendig und engagiert die Jugendarbeit im Landkreis Bautzen ist – mit 75 teilnehmenden Gruppen.