Als die Romantik noch in der Skizze steckte

Die Ausstellung im Graphischen Kabinett des Barockhauses Neißstraße 30 versteht sich auch als Hinführung zur später folgenden Romantikschau im Kaisertrutz. Hier Klengel-Studien von Männern und Frau bei der Feldarbeit. Foto: Kai Wenzel
Görlitz. Mit der Sonderausstellung „Klengel und Klass – Zeichenkunst um 1800“ richten die Görlitzer Sammlungen den Blick auf zwei prägende Künstler der Dresdner Kunstszene: Johann Christian Klengel und Friedrich Christian Klass. Die Ausstellung wird am 26. März, 17.00 Uhr im Barockhaus Görlitz eröffnet (Eröffnung bei freiem Eintritt) und ist dort bis zum 20. September zu sehen. Gezeigt werden über 40 Zeichnungen aus dem eigenen Bestand, die an einem kunsthistorischen Übergangspunkt entstanden: zwischen barocker Tradition, klassischer Ordnung und den frühen Impulsen der Romantik. Während Klengel als Akademieprofessor und Lehrer ganze Künstlergenerationen prägte, blieb Klass trotz einstiger Anerkennung lange im Schatten.