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Brandanschlag auf Tino Chrupalla

Brandanschlag auf Tino Chrupalla

Tino Chrupalla in seinem Abgeordnetenbüro in Weißwasser. Foto: Till Scholtz-Knobloch

Gablenz. Kurz vor Mitternacht wurde am Sonntagabend ein Anschlag in Gablenz verübt, der vermutlich den hier lebenden Bundessprecher der AfD, Tino Chrupalla, treffen sollte.

In der Nacht wurden die Kameraden der örtlichen Feuerwehr zum brennenden Volkswagen des Abgeordneten auf dessen verschlossenen Privatgelände in Gablenz gerufen. Die Feuerwehr löschte den Brand und konnte eine Ausbreitung der Flammen verhindern, der Wagen brannte jedoch vollständig aus.

Chrupalla, der den Brand bemerkte und erste Löschversuche unternahm, klagte vor Ort über Atembeschwerden und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, aus dem er sich am Montag jedoch selbst entließ.

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Chrupalla, der sich das Amt des Parteivorsitzenden der AfD mit Jörg Meuthen teilt, hatte vor einer Woche im Zeichen des tödlichen Anschlages auf Ausländer in Hanau verbale Mäßigung in Reihen seiner Partei eingefordert, um einen Prozess der "Selbstreflexion" anstoßen. Gegenüber der Bild-Zeitung betonte Chrupalla heute:  „Bei aller Schärfe in der politischen Auseinandersetzung, aber das ist ein direkter Angriff auf meine Familie. Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen. Diese Eskalation muss aufhören.“ Die Polizei ermittelt in Gablenz nun wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Ein Brandursachenermittler kommt am Tage zum Einsatz. Hinsichtlich einer möglichen politisch motivierten Tat, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Till Scholtz-Knobloch / 02.03.2020

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Kommentare zum Artikel "Brandanschlag auf Tino Chrupalla"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Erhard Jakob schrieb am

    Ob es Linksfaschisten oder Rechtsfaschisten waren, ist noch nicht aufgeklärt! Klar ist aber, dass Gewalt immer Gegengewalt erzeugt. Die Rechtsfaschisten werden diese Sache zum Vorwand nehmen und jetzt die Autos der Linksfaschisten abbrennen. Und so geht es dann weiter!

    Es können aber auch besoffene Jugendliche gewesen sein, welche mit Politik gar nichts am Hut haben und nicht einmal wissen, was rechts und links ist!

    Hier erinnere ich an den Fall im Wachsfiguren-Kabinett Berlin als Adolf Hitler der Kopf abgerissen wurde. Dummschweine haben diese Sachbeschädigung hoch gejubelt und die Täter wurden in den Medien als Bürgerrechtler, Freiheitskämpfer und Antifaschisten bezeichnet. Später kam heraus, dass es sich um eine Wette von Stamm-Tischlern gehandelt hat! Ein Besoffener hat dort einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro angerichtet und die Lügen-Presse jubelt dieses Verbrechen bzw. diese Verbrecher hoch. Schlimmer kann sich doch die Lügen-Presse nicht als Lügen-Presse outen!

  2. Mili schrieb am

    Entsetzlich, dass dieser Linksstaat so etwas zuläßt. Warum erhielt Herr Chrupalla keinen Personenschutz????

    Es waren vermutlich wieder die Linksfaschisten der Anitfa. Bedauerlich, dass diese verbrecherische Terrororganisation nicht verboten ist wie in den USA.

    Kommentar der Redaktion:

    Bis jetzt ist nicht bekannt, wer die Täter sind.

  3. Bernd schrieb am

    Das ist die Folge von Hass - Sprache und Hetze ("Nazis", "Faschisten" etc.) der linksgrünen Schreibtischtäter - "Journalisten" und diverser hasserfüllter Altparteien - Politiker gegen die AfD (indirekte Aufstachelung von linken Gewalttäter)

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