Bundesprominenz rückte zur Übung an

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt informierte sich in der Oberlausitz und kam zur Übung. Foto: Matthias Wehnert
Weißkeißel. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Nils Hilmer, haben am Donnerstag letzter Woche die zivil-militärische Kommunikationsübung „Mutuality / Reciprocity 2026“ (MuRe 26) auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz bei Weißkeißel besucht. Begleitet wurden sie unter anderem von Sachsens Innenminister Armin Schuster und dem Görlitzer Landrat Stephan Meyer.
Bei der Übung wurde das Zusammenwirken ziviler Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und der Bundeswehr erprobt. Im Mittelpunkt standen die technischen Möglichkeiten des Digitalfunks, der Austausch von Meldungen zwischen den beteiligten Stellen und die Abstimmung bei der Führung von Einsatzkräften.
Als Szenario diente ein Massenanfall von Verletzten. Neben den vorhandenen Funksystemen kamen auch Kommunikationsmittel der Bundeswehr zum Einsatz. Zudem wurden technische Möglichkeiten eines künftigen breitbandigen Digitalfunks vorgestellt. Die Bundesnetzagentur übernahm die Frequenzüber-wachung und -koordinierung. An der Übung beteiligten sich unter anderem Bundespolizei, Polizei Sachsen, Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und THW.