„Die Kinder fanden den Namen witzig“

Im Film selbst sind die jugendlichen Akteure und ihre Gesprächspartner, hier zum Beispiel die Trachtenschneiderin Petra Kupke aus Räckelwitz, hochwertig in Szene gesetzt. Im Filmclub in Radibor war es natürlich dunkel, als der Streifen lief.
Radibor. Der Film „Checker Sorbi fragt nach: Was ist eigentlich Sorbisch?“ wurde am 20. Februar einem jungen Publikum gezeigt: Gemeinsam mit zwei Kinderfilmen, die auf Sorbisch gedreht worden waren, lief er bei einem Mini-Filmfest im Jugendclub Radibor. „Es war eine kleine und feine Veranstaltung, bei der rund fünfzig Jungen und Mädchen parallel Filme in verschiedenen Räumen des Clubs anschauen konnten“, berichtet Ronny Böhme von „Ostsachsen wechselt“ e. V.. Er hatte die Idee zu „Checker Sorbi“. Die jungen Zuschauer hätten vor allem gefragt, warum der Film entstanden sei. „Außerdem fanden sie den Namen witzig.“ Ronny Böhme hatte den Anstoß zu „Checker Sorbi“ gegeben, weil er herausfinden wollte: Ist Sorbisch nur die Sprache oder doch mehr? Den Streifen hatte dann eine Gruppe Kinder und Jugendlicher unter der Leitung des Fotografen Matthias Schumann realisiert, finanziert unter anderem mit Geldern der Stiftung für das sorbische Volk und von „Ostsachsen wechselt.“