Er gibt jetzt im Kirchenkreis den Takt vor

Fabian Kiupel bei der Kantate zu seiner Einführung in der Lutherkirche am 3. Mai Foto: Matthias Wehnert
Görlitz. Der neue Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz Fabian Kiupel bekannte im Interview mit Malgorzata Pyzik im Newsletter des Kirchenkreises, dass sein Zugang zur Musik weniger aus strenger Ausbildung als aus früher Neugier entstand: Als Kind habe ihn „jedes Instrument interessiert, das irgendwo stand“, erinnert sich Fabian Kiupel. Besonders prägend sei die Erinnerung an seinen Großvater geblieben, dessen Tuba, Trompete und Heimorgel ihn faszinierten – obwohl dieser früh starb. Auch ein Orgelkonzert in der Kindheit habe Eindruck hinterlassen und möglicherweise den Wunsch geweckt, selbst zu spielen.
Zur Kirchenmusik fand Kiupel nach eigener Darstellung eher schrittweise als geplant. Die Orgel habe ihn „sofort berührt“, sagte er, später sei über die Ausbildung und die Chorarbeit die Entscheidung gereift, diesen Weg beruflich zu verfolgen. Heute versteht er seine Aufgabe weniger als die eines klassischen Organisten an einem festen Ort, sondern darin, Menschen zusammenbringen, musikalische Projekte anstoßen und besonders Kinder und Jugendliche früh für Musik gewinnen.