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Gemeinsam für die Sicherheit in Kamenz

Gemeinsam für die Sicherheit in Kamenz

Die Unterzeichnung erfolgte durch den Polizeipräsidenten Manfred Weißbach, den Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß und Hans Tuschling vom Landespräventionsrat (v.l.) Foto: ScS/LW

Kamenz. Vor wenigen Tagen wurde im Kamenzer Rathaus der Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines Kommunalen Präventionsrates unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Polizeipräsidenten Manfred Weißbach, Hans Tuschling vom Landespräventionsrat und dem Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß.

Ausgangspunkt war die Entscheidung des Stadtrates am 24. Juni 2026 Teil der sächsischen „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) zu werden und damit auch deutlich nach außen zu zeigen, dass Präventionsarbeit ein wichtiger Baustein für den Erhalt eines sicheren und lebenswerten Umfeldes in der Stadt Kamenz ist.

Kamenz mit der Kernstadt und den vielen ländlich geprägten Ortsteilen ist vergleichsweise schon jetzt eine sichere und lebenswerte Stadt. Das soll zum einen so bleiben, zum anderen gibt es hier und da einzelne Problemfelder, an deren Verbesserung gearbeitet werden muss. Zu nennen sind hier z.B. Verschandlungen durch Aufkleber und Graffiti, Vermüllung oder auch Ruhestörungen.

Die Unterstützung des Freistaates Sachsen beim Aufbau eines Kommunalen Präventionsrates, für dessen Einrichtung sich der Stadtrat einstimmig entschieden hat, soll dabei helfen, mit gesellschaftlichen Akteuren in der Stadt, z.B. Schulen, Vereinen und natürlich dem Polizeirevier Handlungsbedarfe zu erkennen und gemeinsam nach passenden Lösungen zu suchen. Dabei können die durch den Freistaat Sachsen bereitgestellten finanzielle Ressourcen helfen, sodass die Stadt Kamenz im Rahmen eines begleiteten Coachings bei der Etablierung des Kommunalen Präventionsrates unterstützt wird. Durch den Abschluss der Kooperationsvereinbarung wird die Stadt Kamenz auch von den schon vorhandenen Netzwerkstrukturen der kommunalen Präventionsarbeit im Freistaat Sachsen profitieren. So oder ähnlich äußerten sich die Unterzeichner des Kooperationsvertrages, wobei OB Preuß besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier hervorhob.

Ebenfalls anwesend war Michael Kummer, der ehemalige Kamenzer Revierleiter und jetzige Revierleiter in Görlitz, der sich freute, aus Anlass der Unterzeichnung noch einmal in Kamenz zu sein. Er hat der Stadt maßgeblich in der Vorbereitung der Entscheidung zur Seite gestanden und auch ermutigt, den Schritt zu gehen. Dank gilt auch Hans Tuschling vom Landespräventionsrat, der die Idee von ASSKomm vermittelte und stand in den Ausschussberatungen helfend zur Verfügung stand.

Stadtverwaltung Kamenz / 31.08.2026

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